ostseeblau

Der Februar war zart und ostseeblau. Die Zeit verstreicht scheinbar unbemerkt, so dass wir schon in der Mitte vom März laufen. Der Februar begann mit einem bunten Sonntagsgeburtstag und neun Kerzen. Hoch soll sie Leben unser Sonnenmädchen! Und dann bin ich allein für eine Woche an die Ostsee gereist. Um mich um mein eigenes Herz zu kümmern. Um Auszuschlafen, ein Stapel Bücher zu lesen. Um Ein- und Auszuatmen. Um die Schönheit und Weite des Meeres zu bewundern, das bei jedem Wetter glänzt und blau ist wie die Ewigkeit. Lang war mein Herz nicht so umarmt.

Zurück in Berlin kam wieder alles gleichzeitig, kranke Kinder, viel Alltag (der ja einfach nur mal Pause gemacht hat und unverändert daliegt) und viele Ideen und Weltwichtigkeiten, für die die Tage im Februar oft nicht reichen.

Was ich trotzdem am Februar (und März) mag

Die Riesenvorfreude, das morgen wirklich der Winter vorbei ist.

Goldene Ostersterne, wenn am Himmel zu wenig Licht leuchtet.

Der Gedanke bald im Frühlingsmantel spazieren zu gehen. In diesem wäre jeder Tag hellrosaverliebt.

Mit ihm auf der Baustelle stehen und genau den Platz sehen, wo wir Frühstücken werden. Mit Blick auf Rosenbüsche und einer Tasse Sonnentee in der Hand.

Wenn meine Söhne Focaccia backen und das Abendbrot nicht enden darf.

Die ersten Schneeglöckchen und jeden Tag ein Stück mehr Frühling.

Barfuss am Meer laufen.

Im Kino Babylon gibt es gerade für vier Wochen die besten 30 Tanzfilme. Ich wünschte, ich könnte einfach im Sessel sitzen bleiben und einen Film nach dem anderen schauen. Gestern habe ich endlich „MR. GAGA“ gesehen. Über Ohad Naharin, einen israelischen, herausragenden Tänzer und Choreographen. Unfassbar gut! Dieses Tanzen, von dem man nicht genug bekommt. Das einen alles vergessen lässt – Anmut, Beweglichkeit, Leidenschaft, Liebe, Leben, zerbrechlich, fein, Freude, Kraft, frei sein, leichtfüßig, Sehnsucht, ganz hier und jetzt, Schönheit, Farbe, Energie oder wie die coole ältere Dame nach dem Film zu mir sagte: „Das war mal wieder eine Wucht in Tüten“ – genau so war es! Bitte unbedingt anschauen oder Tanzen gehen.

Ich möchte mir noch „Pina – tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren“ + auch gerne „Fame“ zum hundertsten Mal anschauen.

Das ich ganz spontan einen Platz zum Yoga an der Ostsee bekommen habe. Ein Wink des Universums. Und auch da alleine hingefahren bin. Dort habe ich erst gespürt wie gerne ich umgeben bin von tollen Frauen. Und erst das herzstärkende Yoga von Ruth und Daniela. Einmalig! Dort möchte man immerzu sein. Wenigstens im Winter.

Der geschenkten Frauentag in Berlin. Spontan mit ein paar Frauen zusammen gekocht und Kleider getauscht. Lange nicht soviel gelacht wie bei dem Anprobieren von Sachen, die man niemals probiert hätte, großartig.

Mein Atelier umgeräumt und endlich die Teppiche aus Tinos an die Wand gebracht.

Viel zu wenig Puppen genäht –  dafür viel mehr Kleider (die bald kommen und auch eine kleine Hand voll Puppen). Der Frühling ist ja bald da.

Einen verregneten Samstag lang mit meinen Kindern unzählige Kraniche gefaltet.

Abends dann „Lotte am Bauhaus“ gesehen. Wunderschön (bestimmt gibt es ihn noch in der Mediathek).

Tanzen am Morgen.

(Tanzt gut in der Frühling!)

Auch der Januar kann glänzen

 

Dieser Januar. Gefühlt endlos. Er ist nicht gerade das Sahnebonbon unter den Monaten. Viel zu grau und mühsam, um immer wieder gegen die Gleichförmigkeit der Tage anzutreten. Dunkelheit, Schnupfen x3 , immer und immer wieder Bauverzögerungen und tausendfache Müdigkeiten. Vor allem nach den sonnengefluteten Tagen zu Beginn des Jahres. Und doch sehe ich erst jetzt im Rückblick seinen Glanz genauer. Je weniger ich von mir und dem Januar erwartet habe, desto heller wurde es um mich. Diese Erkenntnis kam spät – versöhnt mich aber ein wenig. Man muss sich einfach nur in die Stille des Januars hineinfallen lassen. Weniger tun, mehr sein.

Highlight des Tages – 2 Teile vom KatzenPuzzle finden, die passen. Es besteht aus 1008 Teilen – und meine Tochter puzzelt es in hundertfacher Geschwindigkeit von mir. Ein Grund mehr zu ruhen.

Am Wochenende einfach liegen bleiben. Bis die Kinder uns Kaffee kochen und diesen am Bett servieren.

Zarte weiße Flocken, die Berlin erhellen.

Eisschollen auf der Spree und Abendsonne auf meinen Augen.

Das Konzert von Lambert und Stimming in der Volksbühne. Mein Geburtstagsgeschenk an meinen Mann. Auch um zu hören wie gut sich Kunst und Techno aufs Schönste mischen lassen. Es ging erst 21.00 los. Wir fragten uns, wie sich das mit dem Januar vereinbaren lassen sollte. Kaum waren wir auf dem Weg, haben wir die Müdigkeit einfach in Karlshorst stehen gelassen.

Pilates ausfallen lassen, stattdessen Badewanne und Schokoladeneis.

Und in der Woche darauf hinschleppen, danach in die Wanne und merken, das es das Beste ist was es gibt, um gegen den Januarblues anzurennen.

Dieses GesichtsRosenöl. Wenn ich morgens müde bin, tut es mir einfach gut,  3 Tropfen Liebe in mein Gesicht zu streicheln (es hält ewig).

Eine Runde um die Trabrennbahn spazieren.

Einfach die Zeit verstreichen lassen. Nichtstun und vom Frühling träumen oder Lichtspiele an der Wand bewundern.

Drei riesengroße Puppen – genäht für 3 WinterGeburtstagsmädchen.

Gitarre üben mit meinem mittleren Sohn. Und ich übe mich in Geduld, die mir oft gegen 17.00 Uhr mit dem Sonnenuntergang einfach verloren geht. Dann finden wir diesen jungen Mann auf Youtube und sind beide nachhaltig beeindruckt.

Diese Dokumentation über Coldplay. Genau das Richtige für graue Tage.

Oder – Entschlacken mit Herbert Grönemeyer, das wohl längste Interview, das ich je gehört habe.

Mit ihr Einladungskarten basteln. Einhörner für all‘ das Unmögliche im Leben, das möglich ist!

Tulpen gleich zweimal kaufen und einmal verschenken.

Mein Sohn hat als Jahresarbeit mit unseren Architekten unser Haus in Miniatur 1:50 gebaut. Dazu seine erste PowerPointPräsentation vor der ganzen Klasse. Hut ab!

Anrufe aus Rödelheim, bei denen wir sogar ein wenig Lachen können.

Wenn keine Sonne am Himmel scheint, dann eine Riesengroße in die wenig zarten Flocken malen. Oder aufs Papier in leuchtendem gelb.

Dieses Lied. Diese Stimme. Ich muss es immer wieder hören und singe es dann den ganzen Tag.

Oder das hier vom Konzert – macht mir gute Laune.

5 Dinge auf die ich mich im Februar freue:

2019

 .                                                                                                                                                                     BERLIN 2019

                                                                                                                                FUERTEVENTURA 2019

„Man muss aufwärts schauen, um die Sterne leuchten zu sehen.“

Oder wie ich in Pfützen die Zukunft lesen!

Ich wünsche Euch allen ein erfülltes, sonnenhelles, friedvolles neues Jahr. Mehr Kraft, mehr Gesundheit, mehr Liebe, mehr Schlaf, mehr Ruhe, mehr Leichtigkeit, mehr Musik, mehr Träumen – auch am Tag – und vor allem mehr Mut nur das zu tun, was uns das Herz zuruft. 2019 möchte ich so wenig wie möglich planen (und das obwohl wir gerade unser Haus umbauen).

Nur jeden einzelnen Tag den Sonnenaufgang bejubeln.

Und noch ein paar Bilder von den ersten jungen Tagen im neuen Jahr. Mitten aus dem ewigen Frühling. Von Fuerteventura. Beinah wollte ich nicht mitfahren. Weil mir im Dezember beinah alles zu viel wurde. Und ich am letzten Tag des Jahres mit Fieber, erschöpft und müde nicht mal eine Wunderkerze anzünden wollte, bis ich um kurz vor 23 Uhr völlig fertig dem neuen Jahr entgegen träumte.

Verrückt, wie kraftvoll dieser Dezember immer ist (oder dieses ganze Jahr mit 3 Kindern, Atelier, Hausumbau und all‘ dem Leben dazu). Und dieser einfache kleine Wunsch im Herzen, so groß. Einfach nur mal Ruhe. Nichtstun. Stille – die sich auch an Heiligabend nicht immer einstellen will oder auch in Berlin gar nicht so möglich ist.

Ich habe dann doch die Koffer mit mindestens 7 Sachen gefüllt. Versonnen schaue ich nun auf diese Woche zurück. Fuerteventura ist sehr karg (fast wie in der Wüste – nur in dunkel) dafür aber unglaublich weitläufig. Auch wenn es wenig grün auf dieser Insel gibt, habe ich noch nie soviel Ruhe gespürt wie an diesem Ort. Wir wohnten am allerletzten Himmelsstrich, das letzte Haus in einem kleinen Dorf nahe von La Lajita. Umgeben von ein paar Bergen, einer Palme und viel Nichts. Die Nächte sind stockfinster und sternenklar. Abends konnten wir aus unserem Fenster die Sterne zählen und deuten und dem Mond langsam beim kleiner werden zusehen. Fünf Seiten lesen und dann in einen tiefen Schlaf sinken. Morgens wachen wir nie vor den ersten Sonnenstrahlen auf, die es erst 8.30 über den Berg schaffen. Der Atlantik ist mit 19 Grad unverhofft warm und glasklar. In La Pared treffen sich morgens die Surfer vor dem Frühstück, um Welle für Welle das Meer zu bezwingen. Und wir dürfen stundenlang zusehen und mit dabei sein, wie sie auf diese eine vollkommene Welle warten, die sie durchs Meer trägt und alles vergessen lässt – und mich dann irgendwann auch. Nur das Meer. Atemberaubend schön.

Klar, das wir nun alle von NeoprenAnzügen und einem Brett unter den Füßen träumen. Das viele Draußen sein und in Familie tat so gut. Soviel Luft und Freiraum. Das fehlt mir, so, in Berlin. In Sonne gehüllt nehmen wir Abschied.

 

 

Lasst es langsam angehen. Ich freue mich auf 2019.

 

Frohe Weihnachten!

 

Weihnachtsfrau von meiner Tochter

Ich wünsche Euch allen von Herzen Frohe Weihnachten! Für den Moment nur Licht, Liebe, Freude, Dankbarkeit und Frieden!

Eure Julia

Dezembertage

 

Nur noch 5 Tage bis Weihnachten. Würden meine Kinder mich nicht jeden morgen daran erinnern und sehnsüchtig die Tage runterzählen, ich würde es nicht glauben. Hunderttausend Sachen, die genau jetzt noch erledigt werden müssen. Viel Müssen aber auch ganz viel Wollen. Leider nur zu viel für soviel Dunkelheit. Vielleicht sind diese kurzen Tage auch nicht gemacht für so einen wilden Endspurt am Ende des Jahres. Eine ungeahnte Müdigkeit drängt sich in diese letzten Dezembertage und ich wünsche mich in eine ferne Berghütte, weit weg von Berlin – ein Stapel Bücher, eine gute Tasse Tee und ein Licht im Fenster.

Zwischendrin gibt es dennoch zarte Funken Liebe, die ganz leise und unverhofft vom Himmel fallen. Dann spüre ich Dankbarkeit für alles was da ist. Ich glaube es sind immer diese kleinen Momente des Lichts in denen Weihnachten beginnt.

Das Winterlicht am Morgen.

Ich sitze in der Holzwerkstatt der Schule meiner Kinder, der Adventsbasar läuft vergnügt und weihnachtsfroh, nur hier wird in aller Ruhe gearbeitet. Ich bleibe und schaue einfach nur zu. Meinen Kindern, wie sie mit unglaublicher Geduld und Sorgfalt kleine Tannenbäume drechseln. Holzstaub fliegt durch die Luft und in diesem Moment habe ich alle Zeit der Welt.

Die dunklen Printen von Butter Linder.

Die erste Tanzvorführung meiner Tochter. Das Glück, das in diesem Moment von ihrem Herzen zu meinem fließt. Unfassbar schön!

Ein Bad voll Tannenduft, abends einfach abtauchen und Stille tanken.

Der Luciatag als mein Sohn krank war. Mit unverhofft guten Safranschnecken.

Mein Großer schreibt mir Weihnachtsgrüße ans Fenster, das freut mich jeden Morgen, wenn ich fast noch im Dunkeln das Atelier aufschliesse.

Danach zünde ich diese Kerze an. Ich liebe diesen Duft und das die Kerzen in Berlin hergestellt werden.

Ich freue mich immer wenn ich Leute mit Weihnachtsbäumen sehe, am Liebsten zu zweit tragend oder aufs Fahrrad gebettet. Jedesmal habe ich dann Vorfreude und auch ein wenig Frieden.

Ein paar Puppen bleiben in Karlshorst, das freut mich sehr – eigentlich so nah und doch schicke ich ja die meisten Puppen in die Ferne.

Und dann noch Eure herzensguten Worte, wenn die Puppen endlich ankommen. Und ihr ebenso aufgeregt die Tage zählt, bis ihr die Puppen unter den Baum legen könnt oder überlegt, ob ihr sie heimlich behaltet. Ich freue mich so oder so unendlich doll zurück!

Ich bin jeden Nachmittag zu müde zum Backen, aber mit ihr Geschenkpapier anmalen, das ist wie Meditation.

Aber dieses Wochenende. Ganz bestimmt! Pfefferkuchen und Schokoladenmakronen.

Dann gehe ich mit ihr in diesen Film. Und diesen möchte ich unbedingt noch sehen. Hoffentlich in den Ferien?

Diese Dokumentation über Astrid Lindgren mochte ich sehr.

Wir lesen gerade „Lotta kann fast alles“ und „Charlie und die Schokoladenfabrik“. Wenn ich zu müde bin, lesen meine Kinder mir vor – wie schön das ist.

Ich freue mich so über mein neues Auftragsbuch. Wenn ihr wüsstet, das ich seit Jahren nur wilde Zettel habe. Es kam mit der GeburtstagsPost aus Frankfurt. Und im Januar und Februar stehen schon Wünsche drin. Ich freue mich auf das neue Jahr mit vielen Puppen für Euch.

Und zwischendrin auch mal durchatmen, singen und tanzen!

Goldene Grüße zu Euch!

Nivi – Meine letzte Weihnachtspuppe für Euch

Nivi – meine letzte Weihnachtspuppe für dieses Jahr. Weil ich die Kleinsten am Liebsten mag. Und sie mit all ihrer Zartheit soviel Liebe verschenken. Wer Nivi haben möchte, schreibt mir gern.  ( die Puppe ist verkauft DANKE) Sie ist 25 Zentimeter groß und kommt mit einem roten Samtkleid und einer Alpakamütze. Sie kostet 125€ zzgl. 8€ Versand (in Deutschland) oder ihr holt sie bei mir im Atelier ab. 

Heilige Lucia

Wir alle sehnen uns nach dem Licht. Besonders in den dunkelsten Dezembertagen, wenn die Sonne kaum aufgehen mag. Wenn wir alle Kerzen anzünden, die wir finden können, wird es langsam wieder heller.

Lasst einfach Licht in Eure Herzen und denkt an alle Menschen, die ihr liebt ( das wärmt von Innen) Vielleicht noch Safranschnecken für die Seele dazu. (leicht abgewandelt aus Astrids Lindgrens Kochbuch)

 

GOLDGELBE SAFRANSCHNECKEN

2 Päckchen Trockenhefe

500ml Milch

2 Eier

200g Butter

1TL Salz

180g Zucker

1/2 TL Safran

1kg Mehl

50g gehackte Mandeln

genug Rosinen zum Verzieren

mit Puderzucker bestäuben

Die Hefe mit etwas kalter Milch verrühren, ein  verquirltes Ei dazugeben. Butter schmelzen lassen und die restliche Milch dazu. Diese lauwarme Flüssigkeit über die Hefe gießen. Salz, Safran und Zucker dazu. Nach und nach mit Mehl und Mandeln zu einem glatten Teig verkneten.An einem warmen Ort 1 Stunde ruhen lassen. (Volumen verdoppelt sich) Den Teig wieder durchkneten und zu kleinen Schnecken, Brötchen, Wecken oder Knoten formen. Auf einem Blech mit Backpapier nochmals gehen lassen. Mit einem verquirlen Ei bestreichen und ein paar Rosinen hineindrücken. Den Ofen vorheizen und bei 250 Grad ca. 8-10 Minuten backen.

Zwei freie Weihnachtspuppen

 

Wie jedes Jahr versuche ich Euch im Dezember mit ein paar freien Puppen zu überraschen. Für alle, deren Puppenwünsche nicht erfüllt wurden oder die wie ich jedes Jahr spät dran sind oder erst 1 Woche vor dem Fest den wahren Herzenswunsch der Kinder fühlen.

Zwei Weihnachtspuppen. Naya (dunkelbraune Haare) und Minni (hellblond). Beide sind 35 Zentimeter groß und in rote Weihnachtskleider gehüllt. Sie tragen dunkelrote Samthosen mit einer Bluse oder Jacke mit eingewebten Blumenmuster.

Ich danke allen Kindern für die vielen, vielen Puppenwünsche! Auch wenn ich nicht alle Wünsche erfüllen konnte, so hoffe ich doch von Herzen, das bei Allen die Augen und Herzen leuchten. Beide Puppen werden im Geschenkkarton versendet und mit guten Wünschen bedacht.

Wer eine der Puppen verschenken möchte, der schreibt mir gern oder kommt im Atelier vorbei.

Eine MiniPuppe ( 25cm)liegt noch angefangen auf meinem Tisch – vielleicht nähe ich sie die Tage noch fertig. Weihnachten geschehen ja manchmal noch Wunder.

Naya – helle Haut, keine Nase, dunkelbraune Haare (schulterlang mit Pony), dunkelbraune Augen – 150€ zzgl. 8€ Versand (Deutschland)

Minni –  sonnengeküsste Haut, blaue Augen, eine feine Nase, hellblonde lange Haare – 150€ zzgl. 8€ Versand (Deutschland)

Viele bunte Kleider

Für 35 Zentimeter Puppen

Für 45 Zentimeter Puppen

Für 25cm Puppen

Für Euch und Eure Puppen. Bunte Kleider zum endlosen Puppenspiel. Für die Weihnachtstage, Geburtstage, der letze Tag im Jahr oder alle anderen 365 Tage. Die Kleider passen allen von Kowalke Puppen (siehe Größe beim Set) oder Puppen mit ähnlichen Proportionen.

Wer ein Set möchte schreibt mir gerne eine Email.

Alle Kleider, Overalls, Mäntel und Blusen werden mit Druckknöpfen verschlossen. Sie sind locker und gemütlich geschnitten, damit auch kleine Kinderhände Freude am Wäschewechseln haben.

1. Kleiderset Gold (für Puppengröße 35cm) – Samtpullover rosé, goldener Rock, Hose mit Streifen und einer Kette zum Spielen. zusammen – 45€ zzgl. 3€ Versand

2. Kleiderset Punkte (für Puppengröße 35cm) – Samtpullover violett, Rock mit bunten Punkten, einer Hose mit Streifen une eine Kette zum Spielen – 45€ zzgl. 3€ Versand

3. Kleiderset Konfetti (für Puppengröße 35cm) – Sonntagskleid aus VintageStoff, Baumwollmantel /Konfetti mit Riesentaschen für Schätze (Einhorn nur Dekoration) und einer Kette zum Spielen – 45€ zzgl.3€ Versand

4. Kleiderset Petrol (für Puppengröße 35cm) – Overall aus Leinen, letzte Perumütze und einer Kette zum Spielen – 35€ zzgl. 3€ Versand

5. Kleiderset Gold/Blau (für Puppengröße 35cm) – Sonntagskleid mit Goldsprenkeln, Hose in Gold und einer Kette zum Spielen – 36€ zzgl. 3€ Versand

6. Kleiderset Konfetti/ Strümpfe(für Puppengröße 35cm) – Overall mit Konfetti, handgestrickte warme Socken und eine Kette zum Spielen – 27€ zzgl. 3€ Versand

7. Kleiderset Streifen(für Puppengröße 35cm) – Sonntagskleid gestreift, weite Hose und einer Kette zum Spielen – 36€ zzgl. 3€ Versand

8. Kleiderset Blumen (für Puppengröße 35cm) – Sonntagskleid/Vintage Stoff, Hose , Rucksack mit goldenen Streifen und einer Kette zum Spielen – 50€ zzgl. 3€ Versand

9. Kleiderset Vichy/Samt (für Puppengröße 35cm) – Overall aus Samt, Mantel/Vichykaro mit Riesentaschen für Schätze (Einhorn nur Dekoration) und einer Kette zum Spielen – 45€ zzgl.3€ Versand


A. Kleiderset rostrot (für Puppengröße 45cm) – Sonntagskleid mit gestickten Punkten, Jacke VintageStoff, Strümpfen aus Wolle und einer Kette zum Spielen – 48€ zzgl. 3€ Versand

B. Kleiderset Rucksack (für Puppengröße 45cm) Overall mit Goldsprenkeln, goldener Rucksack und einer Kette zum Spielen- 40€ zzgl. 3€ Versand

C. Kleiderset Samt (für Puppengröße 45cm) Samtpullover knallblau, Rock/Vichy, Strümpfe aus Wolle und einer Kette zum Spielen – 40€ zzgl. 3€ Versand

D. Kleiderset orange/blau (für Puppengröße 45cm) Sonntagskleid/Konfetti, Hose gestreift und einer Kette zum Spielen – 42€ zzgl. 3€ Versand

E. Kleiderset gold/ purpur (für Puppengröße 45cm) Overall mit goldenen Streifen, Strümpfe aus Wolle und einer Kette zum Spielen – 32€ zzgl.3€ Versand

F. Kleiderset natur (für Puppengröße 45cm) Pumphose aus japanischem Stoff, Oberteil mit Druck und einer Kette aus Keramikperlen zum Spielen – 36€ zzgl.3€ Versand


Für Minnis (25cm Puppengröße) himmelblaues Sonntagskleid+Kette, Sonntagskleid rosa/Samt + KetteSonntagskleid rosavintage Blumen + Kette, Overall mit Punkten + Kette, Overall Leinen + Kette je 17€ zzgl. 3€ Versand


+ zwei Rucksäcke  passend für 35/45 Puppen (rosa oder bunt) dazu warme Strümpfe (passend für 35cm Füße) je Set 22€ zzgl.3€ Versand

Viel Freude beim Aussuchen und Verschenken!

Eure Julia

PUPPENLIEBE

Bilder wie diese machen mich froh. Mein Herz wird warm und leicht und ich weiß, warum ich so gerne Puppen nähe. Freude schenken und diese wieder zurück bekommen. So kostbar und einfach zugleich. Um diese Glücksmomente festzuhalten, gibt es hier nun immer mal wieder ein Foto. Von Kindern aus aller Welt mit ihren Puppen im Arm. Egal ob aus Stoff wie meine, aus Plastik, aus Holz, aus Ton, aus Papier oder gar Schokoladenpuppen. Es geht um das Glück und die Liebe in diesem Augenblick. Als Hommage und Dank an Kinder! Hier ein kleines Mädchen aus Wien, ihre IDA Puppe fest im Arm – sie läuft fast ehrfürchtig – über diese farbschönen Teppiche von Polly Apfelbaum in der Ausstellung Happiness runs. Endlose Weite  – nur sie und die Puppe. Wunderschön. Ich schicke Herzensgrüße zu dieser Familie, denn dort spazieren schon so einige von Kowalke Puppen. Bis bald in Berlin oder Wien. Das wäre schön!

Oktober – Here comes the sun

Dieser Monat war unglaublich gut zu uns. Leicht und wie in Gold gegossen. Das lag natürlich an den Ferien, der ewigen Sonne über Berlin und das der Wecker nicht kurz nach sechs klingelte. Auch wenn jetzt schon die Novembereile rüberschwappt, versuche ich diese neu gewonnene Entspanntheit festzuhalten. Mehr Pausen einzulegen. Unbedingt (auch weil mich dieser Spot sehr bewegt hat).

Ich liebe es Ginkoblätter zu sammeln und verteile sie großzügig an Fenster und Wänden. Des Goldes wegen. Und auch weil ich fest daran glaube, dass die Dinge sich zum Guten wenden – Gold werden – wie diese zarten Blätter im Herbst.

Es waren Ferien und alle Kinder bei beiden Großeltern, die sie mit offenen Armen und Herzen verwöhnt haben (was für ein Segen und unglaublich, diese Ruhe. In der ersten Nacht haben wir fast 12 Stunden geschlafen – ich glaube das war längst überfällig)

Wir hatten in dieser Zeit keinen Urlaub. Dafür aber einen Tag in der Schorfheide am Döllnsee. Einfach die Seele baumeln lassen. Nur er und ich, Saunen in einer kleinen Hütte direkt am See und danach mutig in den See springen. Lesen, Sonnen und die Ruhe des Sees spiegeln.

Abends dann noch mit einer großen Tüte Popcorn ins Kino. So enden Lieblingstage mit ihm. Ich ahnte ja nicht, was da auf mich zurollt an Musik. Lady Gaga und mittendrin ganz viel Liebe. Bradley Cooper gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingsschauspielern. Egal. Ich hatte so viel Gutes gelesen und ich liebe Musikfilme. Und dann fängt er an zu singen, trifft sie und … man vergisst für zwei Stunden, das dies ein Film ist. Magisch. Ich bin berührt bis über beide Herzklappen, bis tief unter meine Seele. Und die beiden haben sich sofort in meine Herzen geschlichen. (Absolut ein Kinofilm!)

Als morgens diese Platte auf meinem Tisch stand. Einfach so, aber sie kam genau richtig.

Ich mochte den Podcast mit Tom Schilling sehr.

Ihre schwarzen Mokassins, die hätte ich auch zu gerne.

Es gibt Freunde, die trifft man nur alle paar Jahre – und doch ist man die ganze Zeit mit ihnen verbunden. Wir sitzen beim Vietnamesen und treffen eine wirklich lange Freundin, die wir viel zu selten sehen. Bei Erdnusscurry und ein paar Mangolassis verfliegt die Zeit schneller, als wir nachbestellen können. Wir versuchen die letzten Jahre zurückzupuzzeln. Wir zeigen uns Bilder, erzählen von früher und lachen und staunen. Dann trennen sich wieder unsere Wege. Ich weiß nicht, wann wir uns wiedersehen, aber dann knüpfen wir genau an diesen Abend unser Band weiter.

Ein Vase voll bunter Blumen.

Ein Drachen am Himmel, ich am Ende der Schnur. Und plötzlich bin ich wieder 8.

Jeden Dienstag mache ich jetzt immer schon mittags Schluss. Ich hole meine Tochter aus der Schule ab. Wir improvisieren ein kleines Unterwegspicknick und fahren mit dem Bus nach Rummelsburg zum HipHop. Während sie mit den anderen Mädchen tanzt, kann ich eine Stunde nichts tun, an der Spree lang laufen, Dinge zu Ende denken und ausatmen. Immer wenn ich zurück komme und versuche durch die Fenster zu schmulen, läuft dieser Song (was habe ich ihn damals geliebt und Lauryn erst)

Ich habe es endlich geschafft  – ins Spirit Yoga nach Charlottenburg. Das sollte ich viel öfter tun, auch wenn es auf der anderen Seite von Berlin liegt. Ich mag das großzügige Studio, den warmen Holzfußboden, eine Stunde Sonnengrüße danach Yogitee und Sauna. Herrlich.

Danach ist es nur ein Katzensprung ins  C/o Berlin (vier Schwestern, fast vierzig Jahre, wunderschön). Immer wieder gut.

Maria war einen langen Frühstücksmorgen bei mir. Unsere Ateliers liegen so weit auseinander, das wir oft nur davon träumen können zusammen Kaffee zu trinken. Aber an diesem Vormittag haben wir alle Zeit der Welt. Wir reden und spazieren. Danach bin ich immer ganz beseelt.

Eure stürmischen Puppenkäufe, ich freue mich ebenso doll zurück! Nur Cleo mit den pinken Strümpfen ist noch zu haben. Wer sie kaufen möchte, schreibt mir einfach. Ihr habt schon angefragt, ja es gibt wieder Kleidersets. Ich nähe, so schnell es geht.

 

Darauf freue ich mich im November

Ein Telefonat nach Frankfurt mit extraviel Zeit.

Mein Yogawochenende auf Rügen.

Unbedingt diesen Film.

Und bestimmt diesen mit ihm zusammen.

 

ginkokonfetti

 

 

 

Berlin leuchtet zwischen all‘ den vielen bunten Blättern. Endlich wieder einen Arm voll freier Puppen. Alle handgenäht, mit Sonnenlicht umarmt und jede mit kleinem Herzen auf der Brust. Für Euch!

1.  SOFI – 35cm groß, helle Haut, strohblonde Haare zum Seitenzopf gebunden, meerblaue Augen, feine Nase, Sonntagskleid mit Konfetti dazu rote Samthosen und eine Kette zum Spielen  – 150€

2. NAYA – 35cm groß, sonnengeküsste Haut, dunkelbrauner Bob mit Pony, braune Augen, keine Nase, Bluse mit Konfetti  dazu rote Samthosen und eine Kette zum Spielen  – 150€

3. LELANI – 35cm groß, hellbraune Haare zum Seitenzopf gebunden, sonnengeküsste Haut, olivgrüne Augen, feine Nase, einem Overall mit Konfetti und einer Kette zum Spielen  – 150€

4.  CLEO – 35cm groß, braune Haut, kastanienbraune Haare mit 9 Minizöpfen, dunkelbraune Augen, feine Nase, rote Samtbluse, Baumwollrock mit Konfetti, pinke Strümpfe aus Wolle und eine Kette zum Spielen – 150€

5. IBI – 25cm groß, helle Haut, strohblonde Haare mit zwei festen Zöpfen, dunkelbraune Augen, feine Nase, Sonntagskleid aus rotem Samt, AlpakaMütze handgestrickt und Kette zum Spielen – 125€

6. ELLIE  – 35cm groß, helle Haut, strohblonde offene Haare, Sonntagskleid mit goldenen Punkten, dazu himbeerfarbene Samthosen, weiße Schneebommel und Kette zum Spielen  – 150€

7. TOM – 35cm groß, helle Haut, dunkelbrauner Wuschelkopf, feine Nase, dunkelblaue Augen, Overall aus petrolfarbenem Leinen und Kette zum Spielen  – 150€ ( auf Wunsch mit Rucksack/ Konfettidruck +15€)

Alle Puppen kosten wie angegeben zzgl. 8€ Versand (Deutschland). Sie kommen mit guten Wünschen im Geschenkkarton. Wer eine haben möchte, schreibt mir gern hier.

Viel Freude beim Aussuchen!

 

Jede Puppe freut sich auf Dich und wartet darauf, Dich zu begleiten auf Wiesenspaziergängen, Puppenwagenfahrten bei Sonnenschein, Ausflügen zu anderen Puppenmüttern, Reisen ins Land der Ferne und nach einem langen, bespielten Tag in Deinen Armen einzuschlummern.

Die Puppe ist nicht geeignet für Kinder unter 3 Jahren, da Kleinteile (Knöpfe, Perlen, Mohair…) verschluckt werden können! Erstickungsgefahr!

Vielen Dank! Eure Julia Kowalke

Septembertage

Ich versuche Erinnerungen zu bewahren. Und Schönes vom Alltag zu hüten – wie kleine Schätze. Das Gehirn merkt sich von Natur aus sowieso lieber die unguten Dinge, das Schwere und Doofe, als Überlebensschutz, um uns vor ähnlichen Situationen, Gefahren und Katastrophen zu bewahren. Ein Grund mehr, sich an das Leichte und oft sehr Gute im Leben zu erinnern.

Herbsthimmel an goldenen Morgen.

Sonnenwarm und frisch.

Oder aber stürmischkalt und nass.

Birnensüß.

Verwehte Blätter.

Taschen voll Kastanien.

Das Knacken von Eicheln unter meinen Schuhen.

Leuchtendes Hagebuttenrot und schneeweiße Knallerbsen.

Alle Tapeten im neuen und doch so alten Haus Schicht um Schicht zu lösen.

Wenn die Kraft durch zu viel Krach, zu viel an Allem plötzlich nachlässt. Und dann unverhofft viel Post in meinen Armen landet. Ein Paket aus dem fernen Bristol und eines aus der Schweiz – Dank Marias Superaktion weht ein Stück mehr Liebe um den Erdball. Und ein ExtraherzensGruß von meiner Freundin. Tut verdammt gut. 1000Dank!

Die Tage werden wieder langsamer.

Mich durch den Herbst kochen. Immer zuerst mit Erntedanksuppe und dass hier – sieht sehr lecker aus.

Pulloverwärme und endlich das Stirnband vom letzten Jahr zu Ende stricken.

YogiTee und Sonntagskaffee.

Der Puppenkurs tat wieder doppelt gut. Wenn ich Euch bei Euren ersten Puppen begleiten darf und zeige, wie aus Wolle Schritt für Schritt ein kleiner Mensch erwacht. Und dann Euer Strahlen – macht mich mindestens genauso froh. Danke für Euer Vertrauen. Wenn ihr auch mit mir nähen wollt, schreibt mir. Ich freue mich auf Euch.

Benedict Wells liest aus seinem neuen Buch. Wie schön es ist, vorgelesen zu bekommen. Die Geschichte Hunderttausend, mochte ich sofort.

Lesen bis die Augen zufallen. Oder das Kerzenlicht erlischt. Die Nacht beginnt.

Reinfallenlassen in warme Betten und gute Träume, vielleicht noch diesen Song (mit einer warmen Umarmung nach Frankfurt).

 

 

Und 5 Dinge, auf die ich mich im Oktober freue.

Ich freue mich auf diesen Film und diesen.

Diese Ausstellung möchte ich unbedingt sehen – vielleicht mit meinen zwei Schwestern.

Ein Besuch bei Rejane im Atelier. Ein Keramikkurs – solange schon auf meiner Wunschliste.

Eine geschenkte Stunde. Nichtstun.

Abendbrot auf Griechisch

Ich mag Tsatsiki, wenn ich Sehnsucht nach Griechenland habe. Wenn es schnell gehen muss und alle gleichzeitig Hunger haben. Vor allem aber, wenn es allen gut schmecken soll.

1 große Gurke

1 Möhre

400g Joghurt (griechischer, mind. 10% Fett)

1-2 Knoblauchzehen

Salz

Die Gurke schälen und reiben, ca. 1/4 –  1/2  TL Salz darüber streuen (15 min warten), dann das Gurkenwasser abgiessen, die Knoblauchzehen sehr fein reiben, die Möhre ebenso. Joghurt dazu. Fertig! (perfekt zu Pommes, Kartoffeln oder gegrilltem, knusprigem Pane)

Guten Appetit!

 

Sommer

 
Ich wünschte das Reisen würde nie zu Ende gehen, oder wenigstens der Sommer. Doch nichts hält ewig.

Wir sind wieder da, wenn auch das Zurückkommen so seine Zeit und vor allem Liebe braucht. Es hakt noch ein wenig im Alltag. Hier und da fehlt die Routine. Oder das Sportzeug, die Milch zum Frühstück, das Portemonnaie, das seit Freitag verschwunden ist. Ein riesengroßer 12. Geburtstag dazwischen. Und mittendrin Wäsche, Puppen und Pläne für die 2. Hälfte des Jahres. Das Sichten der vielen Bilder und Sieben der Erinnerungen bietet zwischendrin kostbare Ablenkung.

Wie gut wir es hatten! Wir beginnen wieder im bayrischen Wald. Ich glaube der langsamste und leichteste Urlaub seit Jahren. Vielleicht, weil wir oft aus BerlinMüdigkeit die gleiche Reise suchen. Weil das Bekannte den Geist ruhen lässt. Weil man die Schönheit der Orte je tiefer man eintaucht erst richtig sehen kann. Vielleicht aber auch weil es einfach zu uns passt. Ich mag das Vertraute und spüre im Alltag oft eine ganz große Sehnsucht nach bestimmten Orten und Menschen. Ich muss sie dann unbedingt Wiedersuchen und Wiederfinden.

In Kroatien ist es heiß, wie wohl überall in diesem Sommer. Wir vertrödeln die Tage oft bis in den Nachmittag, ich liebe diese langsamen Morgende. Endlose Frühstücke mit Pfirsichen und einer Kanne Tee – die Kinder liegen in den Hängematten oder Betten – sie sind nicht gemacht, auch sie genießen das Nichtstun. Sehr.
Stunden können vergehen ehe wir weiterziehen, vielleicht backe ich zwischendrin einen Pfirsichtarte, wir begleiten die Penderwicks in ihren Ferien (Die Penderwicks – Jeanne Birdsall) oder ich schaue der Wäsche im Wind zu. Irgendwann ruft doch das Meer oder die Kinder.

Wir kommen an, wenn die anderen schon fast wieder gehen und das Wasser anfängt zu glitzern. Jeden Tag mit ihm weit raus schwimmen, bis die Arme müde werden – riesengroßes Glück. Die Kinder lassen sich hundert Mal ins Meer fallen. Der Moment als sie sich allein traut vom Steg zu springen, tagelang nur Hand in Hand mit ihrem Bruder und dann springt er einfach nicht mit.

Langsam vergehen die Tage. Wir vergessen die Wochentage, alle Passwörter und Berlingedanken. Ich lerne Backgammon neu und versuche Blaubeeren vom Markt. Am vorletzten Tag entfliehen wir der Langsamkeit und sind um 8 Uhr zum Frühstück am Meer verabredet. Nur wir 5 und ganz viel Blau.

Die Sonne scheint jeden Tag , die Nächte sind ebenso warm und wolkenlos. Nachdem der Mond ganz voll ist packen wir wieder unsere Koffer und brechen auf Richtung Slowenien. Morgens im Bett, halb schlafend flüstert meine Tochter „so ist doch ein bißchen Weltreise“ und an diesem Tag fühlt es sich wirklich so an. Klavže liegt irgendwo  – am Ende der Welt.

Wir pflücken Pfirsiche beim Spazieren, backen mit Stefan das beste Focaccia und probieren Kremšnita als Nachschlag, die so groß und gut schmecken, wie meine Liebe zu Slowenien.

Wir kommen um die Kraft der Berge einzuatmen, von morgens bis abends zu lesen, uns in wilde Flüsse zu stürzen, von Klippen zu springen (die Jungs), Steine auf dem Wasser hüpfen zu lassen (17x ist der Rekord! – auch die Jungs) und BergSteine zu finden (Ich) – vor allem aber um zusammen zu sein.

Als wir nach Ljublijana fahren, sind die Kinder von den vielen Serpentinen ganz verdreht. Auch von der Vorstellung einen Tag mit uns durch die Stadt zu laufen. Also halten wir einfach an. Und springen in den kalten Soca, der scheinbar durch das ganze Land fließt. Ein blaßblauer Schmetterlingsschwarm leuchtet über uns, zart wie Blütenstaub. In diesem Augenblick ist alles da.

Das schreibe ich mir auf für zu Hause. Und wenn Berlin zu schnell wird, einfach mal anhalten, abtauchen und nach Schmetterlingen Ausschau halten.

 

 

 

Ich wünsche Euch einen guten Start, vor allem langsam!
Eure Julia

Nicht alle Tage himmelblau

Der Juni hatte 30 Tage Sommer. Es gab ungefähr so viele Sandalentage wie Kugeln Eis in meinem Bauch, Kirschen und Erdbeeren im Wechsel und viele Abendbrote unter blauem Himmel – Tage, zum Glücklich sein und doch braucht es nur einen Anruf und Du weist sofort wie kostbar das Leben ist. Und das es nie überall zur gleichen Zeit hell ist. Der Juni hat mich einmal mehr gelehrt hier und jetzt zu leben – jeden Moment.

Mit diesen Bilder verabschiede ich mich in die lange Sommerpause. Hurra. Ich danke Euch sehr fürs Mitlesen, für Eure guten Gedanken, die ihr mir immer wieder schickt und natürlich Eure Puppenwünsche. Das macht mich immer wieder froh! DANKE

Mein Juni

Mein Großer ist nun 14!
Ich liebe sein Lachen, seine braunen Augen, seine Hände, wenn er mit mir kocht und das er mir beibringt mehr in der Hängematte zu chillen.

Es tut gut sich an einem Montag den ganzen Tag auf den Abend mit Mama + Musik zu freuen. Max Richter gab ein Konzert in der Philarmonie. Später habe ich ein Podcast mit ihm im Zeit Interview gehört – so sympathisch wie der Abend.

Der Tag mit meinen Schwestern. Erst das lange Frühstück und dann auf in die Irving Penn Ausstellung. Unten bei den Garderoben gibt es einen alten schwarz-weiß FotoAutomaten. Erst warten, warten, warten und dann endloses Lachen. Immer noch den Zauber von damals in den 90igern, als es noch keine Selfies gab.

Für das große Puppenspiel auf der Sommerwiese, habe ich viele, viele Kleider genäht und natürlich Sommerpuppen für Eure Kinder, die schon lange geduldig warten. Ein paar Kleider habe ich noch. Eingehüllt in Seidenpapier und einer Postkarte voll guter Wünsche versende ich sie noch bis Donnerstag. Dann fahren wir wieder Richtung Süden.

Gefühlt die halbe Nacht durchgetanzt auf der Studioeröffnungsparty meiner Schwester. Kein Wunder, wenn dieses geniale DJ Duo auflegt.
Wir finden Karlshorst braucht mehr Partys wie diese.

Paddeln auf der Spree mit Oma und Opa. Lang nicht von soviel Grün umgeben.

Geschenkte Kirschen vom Nachbarn aus dem Spreewald – einen ganzen Ast voll. Und dann hängen wir alle freien Ohren voll mit Kirschzwillingen.

Der Samstag, als es endlich wie aus Eimern regnet und ich mit ihr unbedingt noch eine Runde spazieren soll. Nass bis auf die Haut.

Endlich Lady Bird gesehen. Ein unglaublich guter Film.

Freitags blau machen – mit einem guten Buch  (traurigschön, genau wie der Juni) und dazu Erdbeertorte.

Wenn ich die vielen Wäscheberge zusammenlege, setzt sich meine Tochter zu mir und liest mir vor (gerade Paulinchen).
Glück pur!

Macht Euch eine wunderbare Zeit und genießt jede Sekunde vom Sommer!

Rittersporn, Sommerkleider und bald Midsommar

Endlich ein paar Sommerkleider aus Leinen oder Baumwolle – in bunten Farben, um den Sommer zu feiern, die großen Ferien, Geburtstage und Namenstage. Sie sind meinen 35 cm Puppen (und 2 Sets für 45cm Puppen) auf den Leib geschneidert oder für Puppen mit ganz ähnlichen Proportionen. Zum kinderleichten Wäschewechseln  wie immer mit Druckknöpfen auf der Rückseite.

(Achtung die Sets sind nicht für Kinder unter 3 Jahren, da Kleinteile verschluckt werden können.)

Jetzt braucht ihr nur noch ein paar Blumenkränze und raus auf die Wiesen. Anleitung hier.

Set 1 | Nude/Rost – Sonntagskleid und Hose aus Leinen + Kette 40€ zzgl. 3€ Versand

Set 2 | Vichy/Konfetti – Rock und Bluse + Kette  35€ zzgl.3€ Versand

Set 3 | Samt/Punkte – weite Samthosen und Bluse + Kette 35€ zzgl.3€ Versand

Set 4 | Gelb/Pinke Streifen – Sonntagskleid und Hose + Kette 40€ zzgl.3€ Versand

Set 5 | Tulpen/Orange – Sonntagskleid, gestreifte Hose, Tuch oder als Oberteil gewickelt +Kette 43€ zzgl.3€ Versand

Set 6 | Rucksack/Gold – Overall mit Goldsprenkeln, Rucksack + Kette (für 45cm Puppe) 45€ zzgl. 3€ Versand

Set 7 | Leinen/Glückskäfer – Overall aus Leinen, Rucksack +Kette 40€ zzgl. 3€ Versand

Set 8 | Hellblau/Orange – Rock und Bluse+Kette 35€ zzgl.3€ Versand

Set 9 | Bunte Blumen/Grau – Overall mit 1000 Blumen und Rucksack + Kette 40€ zzgl. 3€ Versand

Set 10 | Rosé/Gold – Overall mit Glitzer und Rucksack aus Damast (für 45cm Puppe) 45€ zzgl.3€ Versand

Set 11 | Damast/Orange – Sonntagskleid, gestreifte Hosen, Haarband oder als Oberteil gewickelt+ Kette 43€ zzgl.3€ Versand

Bei Interesse einfach eine eMail an mich oder direkt im Laden abholen.

 

Liverpool und mein Mai

 

Ach Maitage, ich freue mich ein ganzes Jahr auf Euch. Auf Erdbeeren, Rhabarberkuchen, Pfingstrosen und Jasmin, der im Garten blüht und duftet. Und dann vergeht die Zeit wieder so schnell. Ich bin dankbar und glücklich, sehr sogar. Vor allem für die Zeit in Liverpool mit meinen Schwestern und meinem Papa (auch wenn unsere große Schwester leider am Tag der Abreise krank in Berlin zurück bleiben musste). So waren diese 4 Tage Liverpool ein Geschenk. Nicht nur um Papa und die Beatles zu feiern, sondern auch uns, weil Berlin so groß ist und sich immer die Arbeit, Termine, Wege und Alltag zwischen uns drängeln. Einfach mal eine Tasse  Tee entspannt trinken – viel zu selten. Dafür muss man schon nach Liverpool reisen. Verrückt. Als wir mit Abendsonne in der Penny Lane „unsere“ kleine Wohnung aufschliessen, weiß ich schon, das es unglaublich gut wird. Ich mag die Morgenstunden – der Himmel ist blaugrau, draußen spazieren Kinder in Schuluniformen mit Kniestrümpfen zur Schule, Papa sitzt in der Küche – er wartet auf uns mit warmen Tee und frisch gebackenem Brot – „Octopus’s is Garden“ läuft nebenbei und wir planen den Tag. Eigentlich haben wir keine großen Ziele und lassen uns von der Stadt und den Liverpoolern ihre Geschichten erzählen. Ich staune über die viele LiveMusik, die durch die Stadt weht, den unzähligen Pubs (dort kann man locker ab 16.00 Uhr tanzen und singen) und Strassenmusikern, Ubertaxifahrern, die gleich das Radio aufdrehen, nur weil ein Song kommt den man mag. Liverpool ist sehr offen, modern und unglaublich freundlich, das Alte und Neue, nebeneinander gefällt mir, die warmroten Backsteinhäuser sowieso, Fish and Chips, Vintage Läden, Fußball und Musik. Eine tolle Mischung, die sich sofort in mein Herz schleicht. Ich muss unbedingt noch mal wiederkommen – dann mit der ganzen Familie.

Penny Lane Apt, unsere kleine Wohnung, wie schnell ich mich dort zu Hause fühle – sehr Englisch und unglaublich gemütlich.

Rough an handmade, die kleine Bäckerei in der Penny Lane. Das Frühstücksbrot schmeckt so gut, das wir unsere Pläne mit Englischen Frühstücks Empfehlungen über Bord werfen. Wohl auch weil uns das gemütliche Teetrinken und philosophieren über Musik so gut gefällt.

Beatlesmuseumklar ein muss für jeden Beatlesfan, ich werde mir auf jeden Fall noch die Beatlesfilme anschauen. Ich mag das die Stadt ihre Helden so feiert und in jedem Pub, Späti, Restaurant oder Zaun ein Foto der Vier hängt.

Covern Pub, und Covern Club (gleich schräg gegegnüber), wer Lust hat auf Tanzen und Singen, kommt hier nicht so schnell wieder raus.

Fish&Chips, in der Nähe der Albert Docks, wir haben immer nach klassischen Pommestüten Ausschau gehalten, sie kommen aber in einer großen Box, mit Erbsenmus und sauren Gurken.

Pop Boutique, falls ihr vergessen habt, was man in den 90igern trug , ist man hier genau richtig, ich habe mir gleich 2 original 90iger Jeans gesichert, die, die noch unverwüstlich waren und in der Taille so hoch, das kein Unterhemd verrutscht und eine kleine golden Tasche für unsere PubAbende.

The Doll House, ein winziger Laden bis an die Decke voll mit allem was in keinem guten Puppenhaus fehlen darf. Orientteppiche, Bilder und goldenes Besteck. Der Verkäufer erzählte uns auch gleich, das er vor dem berühmten Covern Pub für ein Plattencover fotografiert wurde, damals in den 60igern. Ich mag, das die Liverpooler so herzlich sind und nachfragen woher man kommt.

Mersey Fähre, wir hatten Glück und der Tag war mit Sonne gesegnet. Es ist schön die Stadt von der anderen Seite zu sehen. Und Seeluft sowieso.

Mit wieviel Glück ich zurückfliege. Danke ihr beiden!

 

Und dann ging der Monat ja noch ein paar Wochen weiter, das kleine Glück tat aber auch gut:

Erdbeeren und Joghurt zum Frühstück.

Sandalen, fast jeden Tag.

Endlich geht das Basilikum nicht mehr ein, weil ich vergesse es zu gießen. Meine Jungs haben es in die größte Wanne gepflanzt (das verzeiht mindestens ein zwei vergessene Gießkannen) und es sind gleich noch Thymian, Salbei und Rosmarin dazu gezogen.

Wir lieben Pizza. Am liebsten Selbstgemachte im Garten mit Freunden. Mit angebratenen Auberginen, viel Tomatenpassata und Mozzarella. Dazu ewig lange Maiabende. Herrlich!

Dieser Nagellack von Saskia Diez, obwohl ich sonst nie welchen trage – Nägel, wie kurz in Rhabarbersaft getaucht.

Wie ihre neuen silbernen Sandalen funkeln.

Meine Tochter schenkt mir dieses Ros(s)enwasser, aus Rosenblättern und Lavendelblüten aus dem Garten. Einfach Rosenblätter und Wasser mischen, dann durchs Sieb gießen. Ach Kindheit: Wie schön, wenn nur der Moment zählt. Danke, Du mein Rosenkind.

Mit ihr lese ich  „Die Schöne und das Ungeheuer„. Ich liebe Elisabeth Shaw. Ich glaube sie auch. Oder dieses. Ich finde, beide perfekte Erstlesebücher.

Zwischen all den vielen Feiertagen und Geburtstagen, habe ich auch Puppen genäht – auch für Maigeburtstagskinder.

Der Tag auf dem Segelboot. Mein Papa segelt und alle die Lust haben, seilen sich ab. Das habe ich schon als Kind geliebt.

Und überhaupt, schwimmen im See.

Fast schon Tradition, das Maitreffen mit Andrea. Diesmal im Barcomis Hinterhof. Die Zeit zwischen unseren Treffen vergeht immer rasant schnell, wir könnten locker noch Wochen reden, und schlendern bis zur letzten Minute durch meinen alten Kiez (damals in den 90igern). Als nächstes besuche ich sie in ihrem Atelier.

Johannisbeeren im Mai – handgepflückt, aber eigentlich brauchen sie noch ein paar Tage Sonne.

Gegen schlechte Laune (das Freibad hatte den ganzen Mai geschlossen – trotz Sommer in Berlin) helfen verlässlich 2 Kugeln Erdnusskaramel  oder Rharbabersorbet, wahnsinnig gut!Am liebsten hier.

Leider gehen im Garten immer wieder Gläser kaputt. Diese sind besonders schön. Ich hätte gern einmal alle Farben.

Und vor Midsommar gibt es wieder Puppenkleider wie in den letzten Jahren.

Als Erinnerung an Liverpool …

 

Und noch mein best of unserer Liverpoolplaylist.

„While My Guitar Gently Weeps“ – Beatles

„Octopus’s Garden“ – Beatles

„Rich Girl“ – Daryl Hall&John Oates

„Hotel California“ – Eagles

„Sweet Caroline“ – Neil Diamond

„Hard Days Night“ – Beatles

„All My Loving“ – Beatles

„Brown Eyed Girl“ – Van Morrison

„Daydream Believer“ – The Monkees

April was bist Du schön!

 

Ich dachte immer der Sommer sei meine liebste Jahreszeit. Dieses Jahr tausche ich mal. Der April ist so warm und hell. Alles blüht und lacht. Diese Leichtigkeit in den Berliner Gesichtern nach dem kalten Winter. Dazu Kastanienblüten und die Vorfreude auf alles, aufs draußen sein, Picknicken und Feierabend auf der Treppe mit ihm, Bettwäsche im Wind, die nach Frühling duftet, Blumenwiesen und lange Tage. Man tut das gut!

Und das hier war gut:

Was haben wir gewartet auf ein Haus – hier bei uns im Kiez – so viele Sommer gingen ins Land. Nun hat es geklappt. Man kann nicht von einem plötzlichen Wunder sprechen, denn es war ein zäher Kampf. Aber im neuen Garten gibt es eine große Magnolie. Die erste Blüte wurde sehnsüchtig erwartet, täglich besucht und bestaunt. Dann blühte endlich der ganze Baum. Die Freude war gewaltig, kurz aber riesengroß und rosahell.

Der Nachmittag in unserem Garten und Onkel Mario zeigt verrückte Zaubertricks. Die Jungs grübeln noch den ganzen Abend – wie er das wohl gemacht hat. It’s magic!

Zwei Schwestern nähen mit mir Puppen und reisen extra aus der Nähe von Frankfurt an. Ein langer Wunsch für sie und ihre Kinder. Und Schwesternzeit in Berlin. Ich packe ihnen noch eine Liste mit all‘ meinen Lieblingsorten in meiner Stadt. Als ich die beiden fertigen Puppen fotografiere sehen ich erst, das sie sich fast zum Verwechseln ähneln. Eben Schwesternliebe! Wenn ihr auch Lust habt Eurer Freundin oder Schwester Zeit in Berlin zu schenken , dann kommt mich gerne in meinem Atelier besuchen und wir nähen gemeinsam Eure Puppen! Anmeldung hier

Ehe sich Jil Sander von Frankfurt verabschiedet, nehme ich schnell den Zug nach Rödelheim. Für die Ausstellung habe ich schon im Winter geschwärmt, an Tagen an denen ich so müde war vom Alltag und ich mir nichts mehr wünschte als mit meiner Herzensfreundin einen guten BitzKaffee zu trinken und Arm in Arm durchs Museum zu schlendern. In Berlin scheint die Zeit besonders knapp – dabei muss man nur ein Zugticket kaufen, denn Freundinnenzeit ist wie die Sonne hell warm und voller Freude. Immer wieder!

Ihr Puppenhaus, das die Brüder für sie gebaut haben. Jeden Tag werden Blumen gepflückt und auf Vasen verteilt, Bilder gemalt oder ein bißchen umgeräumt. Ich sehe ihre und meine Leidenschaft fürs Einrichten. Jeden Abend schaue ich, was sich verändert hat. In dem Haus habe ich sogar eine Yogamatte 🙂

Ein Wohnzimmerkonzert bei Freunden in Kreuzberg, Klavier und Cello dazu noch eine Wand voller Gedichte, Waffeln und Orangenschorle. Wow!

Picknick im Garten – wie gut GurkenStullen mit Blick in den Himmel schmecken!

Fliederduft in ganz Berlin.

Kränze flechten und meine Tochter ist glücklich – ich auch.

Die Maipuppen – zwei Große wurden für einen Kindergarten gekauft. Ich mag den Gedanken mit zwei Puppen so viele (25) Kinder zu beglücken. Eine Kleine im Blumenkleid ist noch zu haben.

Das Zola entdeckt ( die kleine Schwester von dem Superpizzaladen in Kreuzberg)  – Nalepastraße 18-50, 12459 Berlin, ein kleines neapolitanisches Restaurant mitten an der Spree – die Öffnungszeiten sind im Moment nur bei Konzerten im Funkhaus und oder schönem Wetter. Von uns radelt man keine 10 Minuten. Ist es offen – gibt es die beste Margherita (eben neapolitanisch – superfrisch) mit Spreeblick.

Mit Freunden den April ausklingen lassen, das Gesicht ganz warm vom Feuer und dieses Lied.

Nun blühen auch die Maiglöckchen – ich wünsche Euch einen wunderbaren Mai!

Alles blüht (ein Strauß Puppen für Euch)

Berlin blüht wie eine wilde Blumenwiese. Puppen wie gepflückt aus dem Garten mit Blumenkleidern, die das ganze Jahr blühen. Alle handgenäht, mit Fliederduft umarmt und jede mit kleinem Herzen auf der Brust. Für Euch!

1. NURI – 45cm groß, aprikosenfarbene Haut, dunkelbraune Haare, grüne Augen, feine Nase, Sonntagsblumenkleid

und Kette – 180€ 

2. POPPY – 35cm groß, aprikosenfarbene Haut, leuchtend rote Haare, meerblaue Augen, feine Nase, Blumenhose und Bluse oder Jacke, Haarband oder Oberteil und Kette 150€

3. LALE – 25cm groß, kastanienbraune Haare mit 2 festen Zöpfen, aprikosenfarbene Haut, dunkelbraune Augen, feine Nase und Blumensonntagskleid und Tuch – 120€

4. WILLOW – 45cm groß, hellblonde Haare, meerblaue Augen, feine Nase, Blumenhose, gestreiftes Hemd/Jacke und Kette

180€

5. VIO – 45cm groß, karamelfarbene Haut, dunkelbraune Haare, dunkelbraune Augen, feine Nase, Blumenoverall und Kette

180€

 

Alle Puppen kosten wie angegeben zzgl. 8€ Versand (Deutschland). Sie kommen mit guten Wünschen im Geschenkkarton. Wer eine haben möchte, schreibt mir gern hier .

Viel Freude beim Aussuchen! (tanzt gut in den Mai!)

Die Puppe ist nicht geeignet für Kinder unter 3 Jahren, da Kleinteile (Knöpfe, Perlen, Mohair…) verschluckt werden können! Erstickungsgefahr!

Vielen Dank! Eure Julia Kowalke