Weihnachtsatelier

Nächsten Samstag öffnen wir endlich mein Atelier. Es gibt es einen kleinen Weihnachtsmarkt mit feinen Dingen, die wir aus Berlin zusammengesucht und gefunden haben. Alles von Hand und besonders. Und natürlich auch ein paar Puppen und Kleider. Es gibt Tee, Plätzchen, Pfefferkuchen und viel Zeit.

Große Vorfreude! Wir freuen uns auf Euch,

liebe Grüße Birke + Julia

Atelier von Kowalke, Ehrlichstrasse 23, 10318 Berlin ( 7.12.2019 / 11.00-17.00 )

Extra Licht

 

Der Oktober verschenkt sein Licht so großzügig und leicht. Genug Gold zum Aufheben. Und es gab Herbstferien!

Herbstluft atmen.

Dieses Licht.

Diese Farben.

Suppen kochen. Diese ist sehr, sehr gut.

Länger schlafen.

Warme ZimtBirnen zum Frühstück (mit Hirse oder Haferflocken und einem großem Löffel Mandelmus).

Mehr braucht es nicht zum Glück.

Außer vielleicht Lambert in der Passionskirche. Abends sind wir viel zu müde um nochmal aufzubrechen und lange aufzubleiben. Zu groß ist aber die Sehnsucht nach Ausgehen und guter Musik.  Andächtig sitzen wir auf der Kirchenbank und lauschen den Klängen. Die einen Einhüllen wie in eine warme Zudecke.

Im Futurium die Zukunft bestaunen und das ganze Drumherum.

Mich jeden Abend auf ein Wiedersehen mit Dörte Heim gefreut – „Die neue Zeit“.

Und diese Dokumentation sehr gemocht. Über eine unglaublich starke Frau.

Diese eine Rose, die vor Kraft strotzt und immer noch auf unserer Baustelle blüht.

Und wie oft ich in Gedanken schon umgezogen bin.

Als die Schule wieder losging, habe ich für meine Tochter eine kleine Kastanienpuppe gebastelt – für die Hosentasche, für Tage an denen sie eine Extraportion Mut braucht.  Natürlich bekomme ich eine zurückgebastelt, weil ja auch ich manchmal mutlos bin.

Schon viele Puppen für Weihnachten genäht, aber auch für Kinder, die schon sehr lange geduldig gewartet haben. Habt vielen Dank dafür!

Ein langer Frühstücksmorgen mit Maria. Sonnenwarm ist es, wenn sie an meiner Seite ist.

Ginkoblätter sammeln und auf eine feine Goldschnur fädeln. Ins Fenster hängen und sich am Gold erfreuen. Oder großzügig verschenken.

Die Zeitumstellung bedenkt uns mit einer Extrastunde Schlaf.

Ich habe eine Riesenkiste voll handgezogener Kerzen aus einer kleinen Manufaktur in Berlin bestellt. Sie sind ab jetzt in meinem Laden zu bekommen – in den Farben des Regenbogens. Weil schon ein Licht reicht, damit es heller wird!

Und ich habe beschlossen einen kleinen Weihnachtsmarkt in meinem Atelier zu geben. Mit viel Licht und Wärme + ein paar Überraschungspuppen! (Bald mehr Infos)

Lambert für Euch.

Eure Julia.

 

Ein wenig Liebe für Montag

In Erinnerung an unser Wochenende in den Bergen von Slowenien. Auf dem Weg durch Italien gehört und laut mitgesungen. Das kann der Montag gut gebrauchen ein wenig Adriano und Singen. Beim zweiten Mal geht es schon viel besser ….

Kommt gut in die neue Woche,

Julia

August

 

Puhhh der August hatte es in sich. Dabei liebe ich den Spätsommer so. Aber das Zurückrudern aus den Ferien in den gewohnten Alltag, verlief mühsam bis schleppend. Dazu Geburtstage, große FamilienFeste, am Wochenende immer Baustelle, Puppen und schon wieder kranke Kinder. Dann, als nichts mehr lief, einfach ein paar Tage anhalten. Mit meiner Schwester Tee trinken, mir selbst Hirsebrei kochen – mit Zimtbirnen, schlafen legen, Filme schauen und merken was sich tut, wenn man nichts tut außer loslassen. Wie leicht es dann plötzlich geht, wo man eben noch mit angezogener Handbremse gelaufen ist. Verrückt – wie schwer ich mir das schenke, gibt es doch immer und immer tausendfach Dinge, die zu tun wären. Elementarteilchen ohne die das Leben nicht möglich scheint, oder doch? Dieses warum so und nicht so? Ging mir diesen Monat oft nicht aus dem Kopf. Der September wird leichter.

Die guten Sachen, die ich vom August aufgehoben habe.

Das Rausfahren am Wochenende tat so gut. Wie leicht ich mich am und im See fühle. Umgeben nur von Blau und den Blick weit nach oben in den endlosen Himmel. (z. Bsp. Sabinensee, Bötzsee oder aus dem schönen Buch „Take me to the lakes“ mit Augen zu eine Seite aufschlagen und Sonntags in der Frühe losfahren.)

Goldruten vom Spaziergang mitbringen.

Picknicken.

Der erste Pflaumenkuchen. Immer der beste.

Eimerweise Schutt aus dem Haus tragen. Und hoffen und beten, das es noch zum Jahresende passt mit dem Umzug.

Die Luft morgens kalt und frisch.

Endlich wieder regelmäßig zum Yoga gehen.

Wenn ich mit meiner Tochter zum Tanzen fahre, irgendwie doch immer in Eile. Kaum habe ich sie abgegeben, hole ich mir ein Rieseneis mit Blick auf die Spree. „Zweimal Stracciatella bitte“. Und wie mir sie mir immer extragroße Kugeln formt und mir zuzwinkert, als ahne sie genau was diese Kugeln für mich bedeuten. Sekundenglück.

Dieses Buch hat mir Maria für den Sommer mitgegeben. Und ich mochte es sehr. Wie gerne würde ich bei Liss mal vorbeischauen auf einen Tee in ihrer Küche. Einfach dasein, die Stille einpacken und ein paar von ihren Lieblingsbirnen naschen.

Der Tag als Birke mich im Atelier besucht hat. Einen Vormittag  lang – erst zu zweit Tee getrunken und dann zusammen gearbeitet. Es fühlte sich so leicht an, wie ein blauer Sommertag. Birke kommt nun öfter. Große Freude.

 

Ich wünsche Euch einen goldenen September!

 

Leuchtend wie der September

Draußen weht leise erstes Laub herbei und alles leuchtet. Für Euch eine Handvoll Puppen. Leuchtend wie der September.

Meine Puppen sind fest mit Wolle gestopft, weich voll Liebe und aus feinstem Schweizertrikot. Jede Puppe trägt ein winziges, von Hand aufgesticktes Herz auf der Brust.

Alle Puppen werden im Geschenkkarton verpackt und mit guten Wünschen auf Reisen geschickt.

Wer eine der Puppen verschenken möchte, der schreibt mir gern oder kommt im Atelier vorbei ( von Kowalke – Ehrlichstrasse 23, 10318 Berlin)

1 – OLIVE – 45cm handgenäht, helle Haut, dunkelbraune Augen, keine Nase, dunkelbraune Haare aus Mohair (rostbraunes Kleid aus Leinen, Samthosen und ein Haarband mit leuchtenden Blumen) 180€ zzgl. 8€ Versand

2 – ELLIE – 35cm handgenäht, helle Haut, meerblaue Augen, feine Nase, strohblonde Haare aus Mohair (Sonntagskleid aus Leinen, weite Hosen in rosa, Perlen wie helle Johannisbeeren ) 150€ zzgl.8€ Versand 

3 – LELA  – 25cm handgenäht, sonnengeküsste Haut, olivgrüne Augen, feine Nase, hellbraune Haare aus Mohair (Overall mit leuchtenden Blumen) handgenäht 125€ zzgl.8€ Versand

4 – WILBY – 25cm  handgenäht, helle Haut, dunkelblaue Augen, feine Nase, rotblonde Haare aus Mohair (gemütliche Hose aus Leinen und ein OversizeHemd in grau) 125€ zzgl.8€ Versand -reserviert

5 – WANJA – 35cm handgenäht, sonnengeküsste Haut, dunkelbraune Haare, feine Nase, dunkelbraune, kurzeHaare aus Mohair (weite Samthosen und ein Hemd aus Leinen, eine Kette zum Spielen, auf Wunsch mit AlpakaMütze +18€) 150€ zzgl. 8€ Versand

Viel Freude beim Aussuchen und Verschenken,

Eure Julia

Ein wenig Liebe – für Montag

Für alle die montags nicht aufstehen wollen (das geht doch allen so) – Musik hilft und tanzen erst!

Vom Sommer umarmt

— SLOWENIEN —

Nun sind sie um – die sieben langen Wochen des Nichtstuns. Ich bin ein bißchen wehmütig. Ich wusste, dass die Ferien irgendwann zu Ende gehen. Und ich wusste auch, das ich mich nicht darauf vorbereiten kann. Als hätte ich für einen Moment vergessen wie es geht: Das Leben in Berlin. Mit all seiner Fülle, dem Bunten und Lauten, den kleinen und großen Aufgaben, das Weckerklingeln um 6.00, das Schnelle, das man niemals einholt – aber auch all‘ das Schöne, das sich dahinter versteckt.

Nun ist er wieder da, der Alltag. Heute ist Montag. Also fange ich erstmal klein an. Ich streife meine Erinnerungen vom Sommer und hebe sie auf wie zartes Seidenpapier, das auf einen ganz besonderen Moment wartet.

Diese winzigen Momente im Urlaub, die zusammengepuzzelt das große Glück ergeben. Oh wie ich diese Sommerlangsamkeit und das in Familie sein liebe.

Das Wiedersehen mit unseren Freunden in Regensburg. Jedes Jahr der Beginn unserer Ferien. Wie schnell kann man ein Jahr aufholen. Und wie kurz ist eine Nacht?

Endlich das Ankommen nach vielen Stunden Autofahrt. In der Nähe von Zminj. Sofort die Badesachen überstreifen und abtauchen ins Meer.

Alles gleich so vertraut. Und überall der Duft von Meer und Lavendel.

Die pastellfarbenen Häuser in Rovinj im Licht des Sommers (während wir im Geiste unsere neue Hausfarbe aussuchen).

Die Freude der Kinder als wir unsere MittagsBrote vergessen und ich so viele Apfelstrudel und Pfannkuchen kaufe, wie in die Bäuche unserer Kinder passen. Viele!

Jeden Tag Melone nach dem Schwimmen im Meer. Nirgends schmeckt Melone besser als im Süden.

Die Kinder sind mehr unter als über Wasser. Perlmutt und SeeIgel werden ertaucht. Um die Schätze zu Hause nach Größen wie Matroschkas zu stapeln.

Ihr Leuchten, weil sie nun ganz alleine ins Meer springen kann, wie ihre Brüder (und nicht vergessen die Badeschuhe mit Haargummis zu sichern).

Ich übe mich auch immer wieder im loslassen und springe von knapp 2 Metern. Es fühlt sich an wie 10 Meter und beim Fallen wie in Zeitlupe. Verrückt wie furchtlos man als Kind ist und wie gut es tut, sich seinen Ängsten zu stellen.

Sonnenhelle Strähnen auf den Köpfen der Kinder. Und viele neue Sommersprossen.

Aufbruch nach Slowenien. Noch nie habe ich so schnell die Koffer gepackt – so groß ist die Vorfreude und Liebe zu diesem grünen Land.

Ein Wiedersehen mit Stefan und seiner unvergleichlichen Gastfreundschaft.

Lieblingsmoment. Jeden Morgen mit ihm, eine Runde im eiskalten Fluss schwimmen, danach eine Tasse Kaffee aus der gepunkteten Tasse, MorgenSonne im Gesicht und Liebe in den Armen. Nur wir.

Wasserräder bauen und morgens gleich zum Fluss flitzen und schauen, ob sie noch drehen.

Keine Zeit zum Lesen haben, weil es so gut tut einfach nur dem Rauschen des Flusses zu zuhören.

Danach Wollstrümpfe in Sandalen.

Wildblumen sammeln und in der Blumenpresse für den Winter bewahren.

Beim Mittagessen die bunten Schirme der Paraglider bestaunen und zählen. 17.

Mein goldener Armreifen glitzert hell wie die Sonne – blank poliert vom Sommer und vielem Schwimmen.

Der smaragdgrünen Soča folgen. Bis wir in Bovec unsere Freunde treffen und mutig von den Klippen springen. Nächstes Jahr ein Wiedersehen – genau an dieser Stelle. Das wünsche ich mir!

Könnte ich mit den Fingern schnippen, wäre ich jetzt genau dort in Slowenien. Ein Ort, der mich erdet und für mich der beste Platz der Welt ist.

Wo auch immer ihr seid, genießt den Augenblick!

Eure Julia

 

SOMMERPAUSE

 

Ich wünsche Euch einen wunderbaren Sommer. Lasst Euch umarmen von Leichtigkeit und blauen Tagen!

Wir fahren aufs neue Richtung Süden und freuen uns auf ein Wiedersehen mit alten und neuen Freunden.

Lasst die Seele baumeln. Bis bald im August, Eure Julia

Hurra Sommer

Die großen Ferien stehen schon mit vollgepackten Taschen vor der Tür. Flink noch ein paar Kleidersets  – in bunten Farben. Weil es doch immer was zu feiern gibt den Sommer, die großen Ferien, Geburtstage und Namenstage. Sie sind meinen 35 cm Puppen auf den Leib geschneidert oder für Puppen mit ganz ähnlichen Proportionen. Zum kinderleichten Wäschewechseln  wie immer mit Druckknöpfen auf der Rückseite.

Die Sets sind nicht geeignet für Kinder unter 3 Jahren, da Kleinteile verschluckt werden können. Danke!

Set 1 Rosarot –  weite Hosen aus Vintagestoff mit großen Blumen, dazu ein weißes T-Shirt und eine Kette/Haargummi zum Spielen 35€ zzgl.3€ Versand

Set 2 32 Grad – kurze Hosen, hochgeschnitten, ein T-Shirt und eine Kette/Haargummi zum Spielen 26€ zzgl.3€ Versand

Set 3  Griechenland – Sommerrock  sandgelb aus Vintagestoff mit hellen Blüten, dazu passend eine Bluse oder zum Umdrehen als Jacke 33€ zzgl.3€ Versand

Set 4 Millefleurs – rostbraune Leinenhose und eine Bluse mit vielen Blumen, dazu eine Kette/ Haargummi zum Spielen 32€ zzgl.3€ Versand

Set 5  Glückskatze – orange gestreifte weite Hosen, Rock aus japanischem Stoff mit Glückskatzen, ein weißes T-Shirt und eine Kette/Haargummi zum Spielen 47€ zzgl. 3€ Versand

Set 6 Hellgrün – ein Sonntagskleid aus vintage Damast mit großen Blumen, weite Hosen aus naturfarbenem Leinen und eine Kette/Haargummi zum Spielen 37€ zzgl. 3€ Versand

Set 7 Vichy Katze – ein Sonntagskleid aus japanischem Stoff, weite Samthosen , ein Mantel mit Vichykaro in natur und eine Kette/Haargummi zum Spielen 57€ zzgl. 3€ Versand ( die Wollkatze gehört nicht zum Set dazu, es gibt sie bei Rasselfisch in Berlin)

Set 8 Rucksack – ein Overall aus Baumwolle Vichykaro, Leinenrucksack petrol, eine Kette/Haargummi zum Spielen 38€ zzgl. 3€ Versand

Wenn Euch was gefällt, einfach eine eMail an mich oder direkt im Laden abholen. Ich versende bis Ende nächster Woche.

Eure Julia

 

Was war los mit dem Mai und Hallo Juni

Irgendwie fehlte dem Mai Sonne und Leichtigkeit. Leider auch den Tagen im Atelier. Und dazu das ganze Drumherum. Weiterhin ewige Verzögerungen auf unserer Dauerbaustelle Hausumbau. Drei Kinder, die schneller wachsen als ich Schuhe und Unterhosen kaufen kann. Ich hätte ihn gerne vorgespult, diesen Mai oder mich weit weg nach Tinos gewünscht. Nur für eine Woche, einen Tag, ein paar Stunden. Dann als ich mich langsam mit dem Monat eingegroovt habe (gute Musik hilft oder Bilder malen), sprintet er davon. Nun ist schon Juni und mit ihm der Sommer in Berlin. Endlich. Wie leichtfüßig es sich läuft in Sandalen und gelbem Lieblingsrock. Dazu Erdbeeren und auch die Aussicht auf endlosblaue Ferien.

Was mir immer gut tut:

Wenn mein Kopf gedankenvoll ist und ich nicht weiß wohin mit mir, gehe ich gerne spazieren. Egal wo ich bin, suche ich dann das Schöne (eine Blume, eine Hausfarbe, ein Wort, ein Schaufenster). Ein Spiel das ich schon als kleines Mädchen endlos gern gespielt habe.

Die Wäscheklammern, die mein Sohn beim Wäsche aufhängen der Farbe nach aufgefädelt hat. Sekundenglück. Und auch die Freude, wie viel ich in ihm steckt.

Kirschblüten auf asphaltgrauen Strassen.

Ein zerbrochener Spiegel am Boden.

Abendbrote mit handgepflückten Wiesensträußen. Meine Tochter liebt es genau wie ich – Freude verschenken. Akeleien ganz zart in rosé und flieder, dazwischen Maiglöckchen.

Trenchcoatwetter.

Spargel mit Butter, Kartoffeln und einem Meer aus Kräutern (am liebsten wie bei den SpreewaldGroßeltern mit Fenchel, Minze, Schnittlauch, Majoran und Petersilie).

Spontan mit Freunden an der Spree sitzen und die beste Pizza der Stadt essen. ZOLA  – Nalepastraße 18, 12459 Berlin

Ein Telefonat mit Linda vom glanzvollem Honigbaum. Sie möchte eine Puppe bestellen, ich gerne einen Ring mit ihr schmieden. Doch dann plauschen wir lieber über das Wirrwarr – das Leben  mit drei Kindern. Wie kein Tag planbar ist und einem oft mal die Puste ausgeht mit Laden und Gepäck. Danach scheint die Sonne in meinem Atelier.

Mit meinem Mittleren Moonrise Kingdom gesehen. Was für ein schöner Film.

Spontan Richtfest gefeiert, wenn jetzt noch die Fenster pünktlich kommen. Ich wünsche es mir so sehr.

Mein Großer ist nun 15 –  warum geht das so schnell?

Montage sollte man mit besten Freundinnen telefonieren oder mit seiner Schwester spontan ins Kino gehen. Die Dokumentation über Peter Lindberg „Woman Stories“ hat uns beide sehr berührt.

Sonntagnachmittage Wäsche zusammenlegen. Dazu Radio Eins und ein tolles Interview mit Axel Milberg. Und wie ich mich freue auf seinen ersten Roman. Wie schön, das die Ferien schon vorfreudig winken.

Der Tanzauftritt meiner Tochter. Als wenn ich mich selbst nochmal als Kind sehen kann.

Dieses Buch auf meinem Nachttisch. Ich freue mich den ganzen Tag, Abends in diese Geschichte einzutauchen.

Aldous Harding klingt so wie der Mai – melancholisch schön.

Tout est possible.

Eure Julia

 

Fünf Augenblicke Sonne

 

Weil alles anders ist am Meer –  packen wir wie jedes Jahr kurz vor Ostern unsere Koffer und fliegen der Sonne entgegen. Ich träume von himmelblauen Tagen und genug Mallorcasonne auf meinem winterhellem Gesicht. Doch das Wetter ist dieses Jahr launisch. Es ist deutlich kälter als gepackt. Jeder helle Streifen am Himmel wird hoffnungsvoll gefeiert und bejubelt. Die Kinder verstehen nicht warum wir soviel wandern. Dabei sind wir immer nur auf der Suche nach ein wenig Sonne und einem schönen Platz zum Picknicken. Das Meer bleibt ewigschön in all‘ seinen unendlichen Blautönen, die Palmen wehen wild im Wind und die Orangen sind auch unter dicken Wolken zuckersüß. Alles blüht und duftet nach Jasmin und Zitronen. Wir haben so viel Zeit zum Schlafen und Lesen. Abends ist es zu ungemütlich, um dem Meer gute Nacht zu sagen. Dafür schauen wir jeden Tag – Die Simpsons – und lutschen SchokoladenOsterEier. Das kleine Glück kann groß sein.

An einem Mittwoch wandern wir von Port Sóller hoch nach Son Micó, um dort Freunde aus Berlin zu treffen. Dort gibt es nicht nur den schönsten PostkartenAusblick, sondern auch den besten Zitronentarte, den ich je gegessen habe. Ein Grund mehr nächstes Jahr wieder zu kommen. Und dann gibt es doch unverhoffte fünf Augenblicke Sonne. Nicht am Stück. Einzeln verteilt, aber jeder einzelne Sonnenstrahl tut so gut. Einmal mehr wünsche ich mir dort zu leben  – wo die Farben der Häuser mit all‘ ihren Gold-, Erd- und TerracottaTönen samtweich gegen graue Tage anstrahlen.

 

5 Dinge die mir Freude gemacht haben

Sweet Om Yoga – im Urlaub fehlt mir manchmal Zeit für mich ganz allein. So kam mir die Idee eine Yogagruppe zu suchen. Was für ein Glück, dass ich Coco gefunden habe. Sie unterrichtet Vinyasa Power Yoga in ihrem Garten und an einem Tag in der Woche in Port Andratx direkt am Meer. Wir machen einfach so viele Sonnengrüße, bis die Sonne hinter den Wolken blinzelt.

Pastelitos de Manzana – ein Traum aus Blätterteig, Äpfeln, Zimt und Vanillecreme (Miguel&Nathalie, Caragola 4, San Telmo) – macht nicht nur täglich frische Coca de Trampó und beste Ensaimadas, an Feiertagen bäckt er auch diese göttlichen Apfeltaschen)

Blanc Mari – ein kleiner Laden in den Gassen von Palma – voll von Espandrillos in allen Größen und Farben. Für alle, die wie ich das Gefühl lieben, auf wolkenweichen Bastschuhen zu gehen.

Finca Son Micó – Himmel, können diese Schwestern backen und dann dieser Ausblick und all‘ das Schöne nebeneinander. Ich bin verliebt!

Salt d’es Freu (wenige Kilometer von Orient) – unsere Wanderung zum Wasserfall, trotz Regen waren die Quellen leider trocken, doch der Wald ist wie im Märchen und es gab genug andere Abenteuer zu entdecken.

 

Ostergrüße von Berlin in die Welt

Ich schicke frühlingshelle Ostergrüße zu Euch ( gemalt von meiner Tochter). Wir sind wieder auf Mallorca, um das Leben zu feiern.

Wer noch Lust hat auf kleine Osterlämmchen zum Verschenken und Verstecken – hier gibt es eine MiniAnleitung, oder unser FamilienOsterbrot, den Mandelkuchen oder einfach einen Berg Eierkuchen. Hauptsache die Familie, Freunde und Hasen rücken zusammen.

Ab Mai bin ich wieder da. Ich danke Euch für Eure Post, Eure Gedanken, Eure vielen Kleiderkäufe, Eure Puppenwünsche und Euren Zuspruch.  Tausendschön wie ein Strauß Frühlingsblumen!

Eure Julia

 

Zwei freie Puppen und ein Berg voll Kleider

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Zwei freie Puppen

(Fritzi verkauft)

Zwei Puppen für Frühlingskinder oder den Osterhasen. Jasna ist 35cm groß und handgenäht, sie hat dunkelbraune Augen und Haare, und keine Nase.  Sie kommt mit einer Leinenbluse, einem Rock aus Damast mit Blumen und einer Kette zum Spielen. Fritzi ist 35cm groß und handgenäht, er/sie hat meerblaue Augen, strohblonde Haare und eine feine Nase. Fritzi trägt ein OversizeHemd mit Streifen und eine helle Hose aus Leinen. Beide Puppen kosten je 150€ zzgl. 8€ Versand (sie kommen mit guten Wünschen im Geschenkkarton)

Bunte Kleider

Für Euch und Eure Puppen. Bunte Kleider zum endlosen Puppenspiel. Für das Osterkörbchen, den Frühling, Geburtstage oder alle anderen 365 Tage. Die Kleider passen allen von Kowalke Puppen (siehe Größe beim Set) oder Puppen mit ähnlichen Proportionen.

Wer ein Set möchte schreibt mir gerne eine Email.

Alle Kleider, Blusen, Hemden und Mäntel werden mit Druckknöpfen verschlossen. Sie sind locker und gemütlich geschnitten, damit auch kleine Kinderhände viel Freude am Wäschewechseln haben. ( die 35cm Sachen passen zur Not auch 45cm Puppen :- ) )

Die Blusen können auch als Jacke angezogen werden, Mäntel als Hemdblusenkleider solo…die Kinder haben genug Ideen.

1. Kleiderset ZARTGELB (für Puppengröße 35cm) – Sonntagskleid aus Damast, helle Leinenhosen und einer Kette zum Spielen. zusammen 38€ zzgl. 3€ Versand V E R K A U F T !

2. Kleiderset NEONROSA (für Puppengröße 35cm) –  nudefarbenes Sonntagskleid, warme handgestrickte Strümpfe und einer Kette zum Spielen 29€ zzgl. 3€ Versand

3. Kleiderset GELBGEBLÜMT (für Puppengröße 35cm) – leuchtend gelbe Bluse aus Damast mit passendem Rock und einer Kette zum Spielen 32€ zzgl. 3€ Versand V E R K A U F T !

4.Kleiderset TULPEN (für Puppengröße 35cm) –  weiße Bluse aus Jersey, himbeerfarbene Hose, einem blauen Rock voll mit bunten Tulpen und eine Kette zum Spielen 46€ zzgl. 4€ Versand

5.Kleiderset ROSTROT(für Puppengröße 35cm) – Sonntagskleid aus Samt, Haarband und einer Kette zum Spielen
28€€ zzgl. 3€ Versand V E R K A U F T !

6. Kleiderset HIMBEERGESTREIFT (für Puppengröße 35cm) – Sonntagskleid, Haarband und eine Kette zum Spielen
28€ zzgl. 3€

7. Kleiderset PETROLGEBLÜMT(für Puppengröße 35cm) – Mantel aus Leinen mit Riesentaschen für Ostereier oder Schätze (die Katze ist nur Dekoration) Sonntagskleid aus japanischem Stoff mit Blumen und einer Kette zum Spielen 48€zzgl. 4€ Versand
V E R K A U F T !

8. Kleiderset PUNKTE (für Puppengröße 35cm) – Mantel aus Leinen mit Riesentaschen für Ostereier oder Schätze (das Einhorn ist nur Dekoration) Bluse in apricot aus Samt, Hose mit vielen Punkten und einer Kette zum Spielen 56€zzgl. 4€ Versand
V E R K A U F T !

9. Kleiderset KNALLBLAU (für Puppengröße 45cm) gemütliche Samthosen und einem Hemd/Bluse und Kette zum Spielen 35€ zzgl.3€ Versand

10. Kleiderset MÄRZGRÜN (für Puppengröße 45cm) Rock aus Damast mit Blumen, gemütliche Hose mit Streifen, einer naturfarbenen Bluse und Kette zum Spielen 52€ zzgl.4€ Versand

11. Kleiderset SCHWARZWEIß (für Puppengröße 45cm) Rock aus Baumwolle mit Punkten, dazu Bluse aus Leinen, Haarband und einer Kette zum Spielen 42€ zzgl. 3€ Versand

Viel Freude beim Aussuchen und Verschenken!

Eure Julia

PS. Die tausendschönen WollTiere gibt es bei Rasselfisch in Berlin.

Huhu Frühling

Fünf Dinge, die ich nicht nur im Frühling mag.

1. Seit letzten Dienstag bin ich über beide Ohren verknallt in diese Musik. So sehr, dass ich schnell noch für Freitag genau zwei Karten für ihn und mich aufspüren konnte. Und in echt ist es riesengroße Liebe. Nicht nur wegen ihrer magnetischen Stimme, das Feine und Kraftvolle so nah nebeneinander und ihrer Brillanz, sondern wenn Sophie auf der Bühne singt (egal in welcher Sprache) – spürt man so sehr, das sie genau das tut was sie liebt. Sie verschenkt ihr Licht und ihre Magie. Wahre Schönheit!!!

2. Diese SonnenOhrringe von Maximova einfach an die Ohren baumeln, wenn die Sonne im Frühlingsstau festhängt. Goldenes Sonnenlicht – dann nicht nur im Herzen, sondern auch an den Ohren.

3. Diese feinen Unterhosen von The Bodysuit of Barcelona (mit eingewebter spanischer Sonne), habe ich im Winter getragen und mich im Geiste immer wieder an diesen hellen Strand geträumt.

4. Wenn meine kurzen Haare liegen wie sie wollen, binde ich mir gern ein Tuch hinein. Diese bunten Haarspangen wären auch sehr schön. Sie leuchten von alleine, wenn der Himmel nur Regen verspricht. Ganz ähnlich schöne gibt es bei Kauf Dich glücklich.

5. Leider konnte ich kein Bild von diesen schönen Vasen hochladen (technische Hürden am Montag). Réjane, die Vasen und alles andere in ihrem Laden sind schön wie der Frühling!

PS. ( Ich muss diesen Beitrag mit Werbung versehen, da ich Produktnamen nenne – es ist keine Kooperation und ich bekomme auch kein Geld. Es sind einfach Dinge, die ich mag.)

ostseeblau

Der Februar war zart und ostseeblau. Die Zeit verstreicht scheinbar unbemerkt, so dass wir schon in der Mitte vom März laufen. Der Februar begann mit einem bunten Sonntagsgeburtstag und neun Kerzen. Hoch soll sie Leben unser Sonnenmädchen! Und dann bin ich allein für eine Woche an die Ostsee gereist. Um mich um mein eigenes Herz zu kümmern. Um Auszuschlafen, ein Stapel Bücher zu lesen. Um Ein- und Auszuatmen. Um die Schönheit und Weite des Meeres zu bewundern, das bei jedem Wetter glänzt und blau ist wie die Ewigkeit. Lang war mein Herz nicht so umarmt.

Zurück in Berlin kam wieder alles gleichzeitig, kranke Kinder, viel Alltag (der ja einfach nur mal Pause gemacht hat und unverändert daliegt) und viele Ideen und Weltwichtigkeiten, für die die Tage im Februar oft nicht reichen.

Was ich trotzdem am Februar (und März) mag

Die Riesenvorfreude, das morgen wirklich der Winter vorbei ist.

Goldene Ostersterne, wenn am Himmel zu wenig Licht leuchtet.

Der Gedanke bald im Frühlingsmantel spazieren zu gehen. In diesem wäre jeder Tag hellrosaverliebt.

Mit ihm auf der Baustelle stehen und genau den Platz sehen, wo wir Frühstücken werden. Mit Blick auf Rosenbüsche und einer Tasse Sonnentee in der Hand.

Wenn meine Söhne Focaccia backen und das Abendbrot nicht enden darf.

Die ersten Schneeglöckchen und jeden Tag ein Stück mehr Frühling.

Barfuss am Meer laufen.

Im Kino Babylon gibt es gerade für vier Wochen die besten 30 Tanzfilme. Ich wünschte, ich könnte einfach im Sessel sitzen bleiben und einen Film nach dem anderen schauen. Gestern habe ich endlich „MR. GAGA“ gesehen. Über Ohad Naharin, einen israelischen, herausragenden Tänzer und Choreographen. Unfassbar gut! Dieses Tanzen, von dem man nicht genug bekommt. Das einen alles vergessen lässt – Anmut, Beweglichkeit, Leidenschaft, Liebe, Leben, zerbrechlich, fein, Freude, Kraft, frei sein, leichtfüßig, Sehnsucht, ganz hier und jetzt, Schönheit, Farbe, Energie oder wie die coole ältere Dame nach dem Film zu mir sagte: „Das war mal wieder eine Wucht in Tüten“ – genau so war es! Bitte unbedingt anschauen oder Tanzen gehen.

Ich möchte mir noch „Pina – tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren“ + auch gerne „Fame“ zum hundertsten Mal anschauen.

Das ich ganz spontan einen Platz zum Yoga an der Ostsee bekommen habe. Ein Wink des Universums. Und auch da alleine hingefahren bin. Dort habe ich erst gespürt wie gerne ich umgeben bin von tollen Frauen. Und erst das herzstärkende Yoga von Ruth und Daniela. Einmalig! Dort möchte man immerzu sein. Wenigstens im Winter.

Der geschenkten Frauentag in Berlin. Spontan mit ein paar Frauen zusammen gekocht und Kleider getauscht. Lange nicht soviel gelacht wie bei dem Anprobieren von Sachen, die man niemals probiert hätte, großartig.

Mein Atelier umgeräumt und endlich die Teppiche aus Tinos an die Wand gebracht.

Viel zu wenig Puppen genäht –  dafür viel mehr Kleider (die bald kommen und auch eine kleine Hand voll Puppen). Der Frühling ist ja bald da.

Einen verregneten Samstag lang mit meinen Kindern unzählige Kraniche gefaltet.

Abends dann „Lotte am Bauhaus“ gesehen. Wunderschön (bestimmt gibt es ihn noch in der Mediathek).

Tanzen am Morgen.

(Tanzt gut in der Frühling!)

Auch der Januar kann glänzen

 

Dieser Januar. Gefühlt endlos. Er ist nicht gerade das Sahnebonbon unter den Monaten. Viel zu grau und mühsam, um immer wieder gegen die Gleichförmigkeit der Tage anzutreten. Dunkelheit, Schnupfen x3 , immer und immer wieder Bauverzögerungen und tausendfache Müdigkeiten. Vor allem nach den sonnengefluteten Tagen zu Beginn des Jahres. Und doch sehe ich erst jetzt im Rückblick seinen Glanz genauer. Je weniger ich von mir und dem Januar erwartet habe, desto heller wurde es um mich. Diese Erkenntnis kam spät – versöhnt mich aber ein wenig. Man muss sich einfach nur in die Stille des Januars hineinfallen lassen. Weniger tun, mehr sein.

Highlight des Tages – 2 Teile vom KatzenPuzzle finden, die passen. Es besteht aus 1008 Teilen – und meine Tochter puzzelt es in hundertfacher Geschwindigkeit von mir. Ein Grund mehr zu ruhen.

Am Wochenende einfach liegen bleiben. Bis die Kinder uns Kaffee kochen und diesen am Bett servieren.

Zarte weiße Flocken, die Berlin erhellen.

Eisschollen auf der Spree und Abendsonne auf meinen Augen.

Das Konzert von Lambert und Stimming in der Volksbühne. Mein Geburtstagsgeschenk an meinen Mann. Auch um zu hören wie gut sich Kunst und Techno aufs Schönste mischen lassen. Es ging erst 21.00 los. Wir fragten uns, wie sich das mit dem Januar vereinbaren lassen sollte. Kaum waren wir auf dem Weg, haben wir die Müdigkeit einfach in Karlshorst stehen gelassen.

Pilates ausfallen lassen, stattdessen Badewanne und Schokoladeneis.

Und in der Woche darauf hinschleppen, danach in die Wanne und merken, das es das Beste ist was es gibt, um gegen den Januarblues anzurennen.

Dieses GesichtsRosenöl. Wenn ich morgens müde bin, tut es mir einfach gut,  3 Tropfen Liebe in mein Gesicht zu streicheln (es hält ewig).

Eine Runde um die Trabrennbahn spazieren.

Einfach die Zeit verstreichen lassen. Nichtstun und vom Frühling träumen oder Lichtspiele an der Wand bewundern.

Drei riesengroße Puppen – genäht für 3 WinterGeburtstagsmädchen.

Gitarre üben mit meinem mittleren Sohn. Und ich übe mich in Geduld, die mir oft gegen 17.00 Uhr mit dem Sonnenuntergang einfach verloren geht. Dann finden wir diesen jungen Mann auf Youtube und sind beide nachhaltig beeindruckt.

Diese Dokumentation über Coldplay. Genau das Richtige für graue Tage.

Oder – Entschlacken mit Herbert Grönemeyer, das wohl längste Interview, das ich je gehört habe.

Mit ihr Einladungskarten basteln. Einhörner für all‘ das Unmögliche im Leben, das möglich ist!

Tulpen gleich zweimal kaufen und einmal verschenken.

Mein Sohn hat als Jahresarbeit mit unseren Architekten unser Haus in Miniatur 1:50 gebaut. Dazu seine erste PowerPointPräsentation vor der ganzen Klasse. Hut ab!

Anrufe aus Rödelheim, bei denen wir sogar ein wenig Lachen können.

Wenn keine Sonne am Himmel scheint, dann eine Riesengroße in die wenig zarten Flocken malen. Oder aufs Papier in leuchtendem gelb.

Dieses Lied. Diese Stimme. Ich muss es immer wieder hören und singe es dann den ganzen Tag.

Oder das hier vom Konzert – macht mir gute Laune.

5 Dinge auf die ich mich im Februar freue:

2019

 .                                                                                                                                                                     BERLIN 2019

                                                                                                                                FUERTEVENTURA 2019

„Man muss aufwärts schauen, um die Sterne leuchten zu sehen.“

Oder wie ich in Pfützen die Zukunft lesen!

Ich wünsche Euch allen ein erfülltes, sonnenhelles, friedvolles neues Jahr. Mehr Kraft, mehr Gesundheit, mehr Liebe, mehr Schlaf, mehr Ruhe, mehr Leichtigkeit, mehr Musik, mehr Träumen – auch am Tag – und vor allem mehr Mut nur das zu tun, was uns das Herz zuruft. 2019 möchte ich so wenig wie möglich planen (und das obwohl wir gerade unser Haus umbauen).

Nur jeden einzelnen Tag den Sonnenaufgang bejubeln.

Und noch ein paar Bilder von den ersten jungen Tagen im neuen Jahr. Mitten aus dem ewigen Frühling. Von Fuerteventura. Beinah wollte ich nicht mitfahren. Weil mir im Dezember beinah alles zu viel wurde. Und ich am letzten Tag des Jahres mit Fieber, erschöpft und müde nicht mal eine Wunderkerze anzünden wollte, bis ich um kurz vor 23 Uhr völlig fertig dem neuen Jahr entgegen träumte.

Verrückt, wie kraftvoll dieser Dezember immer ist (oder dieses ganze Jahr mit 3 Kindern, Atelier, Hausumbau und all‘ dem Leben dazu). Und dieser einfache kleine Wunsch im Herzen, so groß. Einfach nur mal Ruhe. Nichtstun. Stille – die sich auch an Heiligabend nicht immer einstellen will oder auch in Berlin gar nicht so möglich ist.

Ich habe dann doch die Koffer mit mindestens 7 Sachen gefüllt. Versonnen schaue ich nun auf diese Woche zurück. Fuerteventura ist sehr karg (fast wie in der Wüste – nur in dunkel) dafür aber unglaublich weitläufig. Auch wenn es wenig grün auf dieser Insel gibt, habe ich noch nie soviel Ruhe gespürt wie an diesem Ort. Wir wohnten am allerletzten Himmelsstrich, das letzte Haus in einem kleinen Dorf nahe von La Lajita. Umgeben von ein paar Bergen, einer Palme und viel Nichts. Die Nächte sind stockfinster und sternenklar. Abends konnten wir aus unserem Fenster die Sterne zählen und deuten und dem Mond langsam beim kleiner werden zusehen. Fünf Seiten lesen und dann in einen tiefen Schlaf sinken. Morgens wachen wir nie vor den ersten Sonnenstrahlen auf, die es erst 8.30 über den Berg schaffen. Der Atlantik ist mit 19 Grad unverhofft warm und glasklar. In La Pared treffen sich morgens die Surfer vor dem Frühstück, um Welle für Welle das Meer zu bezwingen. Und wir dürfen stundenlang zusehen und mit dabei sein, wie sie auf diese eine vollkommene Welle warten, die sie durchs Meer trägt und alles vergessen lässt – und mich dann irgendwann auch. Nur das Meer. Atemberaubend schön.

Klar, das wir nun alle von NeoprenAnzügen und einem Brett unter den Füßen träumen. Das viele Draußen sein und in Familie tat so gut. Soviel Luft und Freiraum. Das fehlt mir, so, in Berlin. In Sonne gehüllt nehmen wir Abschied.

 

 

Lasst es langsam angehen. Ich freue mich auf 2019.

 

Frohe Weihnachten!

 

Weihnachtsfrau von meiner Tochter

Ich wünsche Euch allen von Herzen Frohe Weihnachten! Für den Moment nur Licht, Liebe, Freude, Dankbarkeit und Frieden!

Eure Julia

Dezembertage

 

Nur noch 5 Tage bis Weihnachten. Würden meine Kinder mich nicht jeden morgen daran erinnern und sehnsüchtig die Tage runterzählen, ich würde es nicht glauben. Hunderttausend Sachen, die genau jetzt noch erledigt werden müssen. Viel Müssen aber auch ganz viel Wollen. Leider nur zu viel für soviel Dunkelheit. Vielleicht sind diese kurzen Tage auch nicht gemacht für so einen wilden Endspurt am Ende des Jahres. Eine ungeahnte Müdigkeit drängt sich in diese letzten Dezembertage und ich wünsche mich in eine ferne Berghütte, weit weg von Berlin – ein Stapel Bücher, eine gute Tasse Tee und ein Licht im Fenster.

Zwischendrin gibt es dennoch zarte Funken Liebe, die ganz leise und unverhofft vom Himmel fallen. Dann spüre ich Dankbarkeit für alles was da ist. Ich glaube es sind immer diese kleinen Momente des Lichts in denen Weihnachten beginnt.

Das Winterlicht am Morgen.

Ich sitze in der Holzwerkstatt der Schule meiner Kinder, der Adventsbasar läuft vergnügt und weihnachtsfroh, nur hier wird in aller Ruhe gearbeitet. Ich bleibe und schaue einfach nur zu. Meinen Kindern, wie sie mit unglaublicher Geduld und Sorgfalt kleine Tannenbäume drechseln. Holzstaub fliegt durch die Luft und in diesem Moment habe ich alle Zeit der Welt.

Die dunklen Printen von Butter Linder.

Die erste Tanzvorführung meiner Tochter. Das Glück, das in diesem Moment von ihrem Herzen zu meinem fließt. Unfassbar schön!

Ein Bad voll Tannenduft, abends einfach abtauchen und Stille tanken.

Der Luciatag als mein Sohn krank war. Mit unverhofft guten Safranschnecken.

Mein Großer schreibt mir Weihnachtsgrüße ans Fenster, das freut mich jeden Morgen, wenn ich fast noch im Dunkeln das Atelier aufschliesse.

Danach zünde ich diese Kerze an. Ich liebe diesen Duft und das die Kerzen in Berlin hergestellt werden.

Ich freue mich immer wenn ich Leute mit Weihnachtsbäumen sehe, am Liebsten zu zweit tragend oder aufs Fahrrad gebettet. Jedesmal habe ich dann Vorfreude und auch ein wenig Frieden.

Ein paar Puppen bleiben in Karlshorst, das freut mich sehr – eigentlich so nah und doch schicke ich ja die meisten Puppen in die Ferne.

Und dann noch Eure herzensguten Worte, wenn die Puppen endlich ankommen. Und ihr ebenso aufgeregt die Tage zählt, bis ihr die Puppen unter den Baum legen könnt oder überlegt, ob ihr sie heimlich behaltet. Ich freue mich so oder so unendlich doll zurück!

Ich bin jeden Nachmittag zu müde zum Backen, aber mit ihr Geschenkpapier anmalen, das ist wie Meditation.

Aber dieses Wochenende. Ganz bestimmt! Pfefferkuchen und Schokoladenmakronen.

Dann gehe ich mit ihr in diesen Film. Und diesen möchte ich unbedingt noch sehen. Hoffentlich in den Ferien?

Diese Dokumentation über Astrid Lindgren mochte ich sehr.

Wir lesen gerade „Lotta kann fast alles“ und „Charlie und die Schokoladenfabrik“. Wenn ich zu müde bin, lesen meine Kinder mir vor – wie schön das ist.

Ich freue mich so über mein neues Auftragsbuch. Wenn ihr wüsstet, das ich seit Jahren nur wilde Zettel habe. Es kam mit der GeburtstagsPost aus Frankfurt. Und im Januar und Februar stehen schon Wünsche drin. Ich freue mich auf das neue Jahr mit vielen Puppen für Euch.

Und zwischendrin auch mal durchatmen, singen und tanzen!

Goldene Grüße zu Euch!

Nivi – Meine letzte Weihnachtspuppe für Euch

Nivi – meine letzte Weihnachtspuppe für dieses Jahr. Weil ich die Kleinsten am Liebsten mag. Und sie mit all ihrer Zartheit soviel Liebe verschenken. Wer Nivi haben möchte, schreibt mir gern.  ( die Puppe ist verkauft DANKE) Sie ist 25 Zentimeter groß und kommt mit einem roten Samtkleid und einer Alpakamütze. Sie kostet 125€ zzgl. 8€ Versand (in Deutschland) oder ihr holt sie bei mir im Atelier ab.