Trostschnecken mit Zimt

 

Es war ein grauer Maitag. Viel zu kalt. Der Bruder war weit weg im Thüringer Wald. Langeweile machte sich breit und der Wunsch nach einer süßen Ablenkung. „Ich hole Franzbrötchen“ ruft mein Sohn, als Rettung für alles. „Oder wir backen Zimtschnecken, ja ?“

Zimtschnecken gehen immer. Wirklich! Sie schmecken an Regentagen nach Frieden, nach Mama, nach zu Hause und nach Picknick unterm Fliederbusch. Wenn der Mai nur nicht so launisch wäre. Ich würde jeden Tag unterm Fliederbusch sitzen, duftumnebelt in die Sonne blinzeln und mit meinen Kindern einen Zimtkringel nach dem anderen naschen.

Nicht immer scheint im Mai die Sonne, wenn graue Regenwolken überm Prinzenviertel hängen –  genau dann trösten warme Zimtkringel von Innen. Über das ein oder andere….

ZIMTSCHNECKEN

800g Mehl

1 EL Zucker

200g Butter

1 Prise Salz

1 Päckchen Hefe

250ml Milch

Für die Füllung:

100g Butter

200g Zucker

1 EL Zimt

Mehl und Salz mischen und in einer Schüssel zum Berg aufhäufen. Die Hefe und den Zucker in warmer Milch auflösen. Die Mischung ein paar Minuten ruhen lassen, anschließend über den Mehlberg gießen und nach und nach mit einer Gabel vermengen. Langsam warme Butter unterheben. Nun mit den Händen weiter kneten, bis ein guter Teig entsteht. Nochmals bemehlen und unter einem sauberen Geschirrtuch 2- 3 Stunden gehen lassen (wenn die Zeit drängt, geht es auch kürzer, aber je länger der Teig ruht, desto lockerer die Zimtschnecken).

Für die Füllung die warme Butter mit Zucker und Zimt mischen. Nach der langen Wartezeit den Teig nochmals gut durchkneten. Auf einem Backpapier ausrollen, so dass zwei große Rechtecke entstehen. Diese mit der ZuckerZimtFüllung bestreichen und von der längeren Seite vorsichtig aufrollen. Gute 2 cm breite Stücke schneiden und nicht zu dicht auf ein – mit Backpapier belegtes – Blech legen.

Im vorgeheizten Ofen bei 250 Grad ca. 8min goldbraun backen.

Lauwarm genießen und teilen!

 

Große Liebe

Mallorca ist wie eine große Liebe. Wir würden am liebsten sofort die Koffer packen und zurück düsen. Zurück an diesen Ort, der von Licht und Wärme geflutet ist. Dort wo die Sonne einfach jeden Tag hinter dem Berg aufgeht und lacht. Und Abends glitzernd verschwindet. Ein Frühling ohne Mallorca ist wie Ostern ohne bunte Eier. Deshalb kommen wir auch jedes Jahr wieder. Unbedingt! Erst warten. Warten. Warten. Das der Berlinwinter endlich zu Ende geht. Und die Mützen und Schals ganz unten in den Schubladen verschwinden. Dann schnell packen – voll Sehnsucht und Sonnendurst. Kaum angekommen, hüpfen wir vor Glück. Glück. Glück.

Darüber, das Felicitas und Juan da sind. Das Miguel ( Miguel&Nathalie, Caragola 4, San Telmo) immer noch die besten Ensaimadas bäckt – was wäre ein Urlaub ohne eine gute Patisserie? Über Sand unter den Füßen, in den Hosentaschen und zwischen meinen Buchseiten. Das das Meer immer noch genauso blau und frisch ist. Mittags Coca de Trampó unter Pinienbäumen.  Zitronen, die über den Zaun wachsen – man muss bloß zugreifen. Abends Tapas und Fisch, wobei die Kinder auch mit Pommes überglücklich sind. Wandern – nicht viel, die Kinder sind einfach in der Überzahl : – ) . An jeder Ecke Korbtaschen und Espandrillos ( in Santanyi gibt es einen alten, gemütlichen Laden voll mit Korbtaschen in allen Größen und Formen). Das Faulenzen so gut tut.

Mandelkuchen mit Puderzucker. Jeden Abend ein Familienspaziergang zum Meer und immer auch eine Extrarunde zum Basketballplatz – warum machen wir das in Berlin nicht?

Die Tage schleichen sich langsam davon. Unsere Gesichter sind von Salz und Sonne samtig und Karamell gefärbt. Mit viel Erholung im Gepäck, zwei dicken Kartons voll miguelfrischen Ensaimades und neuen Espandrillos, nehmen wir Abschied und fliegen zurück zu unserer anderen Liebe!

Berlin, Du bist so wunderbar! Auch wenn wir die Mützen und Schals wieder rauskramen mussten…

Bald kommt der Mai!

Der Sonne entgegen

Hurra! Frühling.

Es ist Frühling, wenn kein Kind mehr Stubenhocken mag, wenn die Vögel morgens immer lauter zwitschern, wenn die Luft nach Blumen duftet, wenn die Fähre wieder über die Spree schippert. Wenn die Wäsche im Wind weht und alle Leute lachen. Wie gut das tut.

Endlich wieder draußen sein. Sonnenluft und Frühling atmen. Das Gute liegt so nah.

Auch wenn es viel zu viele SchnupfenHustenGrippeKinder und Eltern gab. 2 Tage Sonne und man fühlt sich fast wieder wie 20.

Was im März nicht fehlen darf

*Bunte Ostereier (aus den vielen Eiern gibt es wie immer – die weltbesten französischen Eierkuchen)

*Jeden Tag eine Handvoll Krokusse und Schneeglöckchen. Geschenkt von ihr. Frisch aus dem Garten.

*Unsere Hängematte hängt wieder. Wer zuerst nach Hause kommt, darf königlich die Seele baumeln lassen.

*Das Prinzeneis ist aus dem Winterschlaf erwacht – keine Schlange ist zu lang für eine Kugel – KaramelErdnuss und  dunkle Schokolade.

*Picknicksonntage im Garten. Auch wenn es nur Brote sind.

*Sandalen mit zwei Paar dicken Wollstrümpfen – ihre Idee : – )

*Bäume hochklettern, wenn eigentlich Hausaufgaben warten. Aber die sind ja geduldig.

*Puppen für Frühlingskinder, für Geburtstagskinder und fürs Osterfest

*Lieblingsdonnerstage in Schöneberg. Nur ich und Brownies von Butter Lindner (man muss sie bestellen, weil sie so gut sind)

*Ausflüge bei Sonnenschein – Immer wieder haben die Kinder gefragt nach dem Riesenrad auf der andern Seite der Spree. Lange haben wir es versprochen, nun endlich geschafft. Eine Besichtigung des Plänterwaldes. Ich hatte gehofft, es wäre eine Zeitreise zurück, aber das geht wohl nur im Kino.

*Große Vorfreude auf dieses Buch – und klein wohnen, oohhh  ja, das kenne ich gut)

 

Genießt die Osterferien.

Eure Julia

PS: An Tagen, an denen die Sonne nicht scheint, höre ich dieses Lied in Endlosschleife, mit der wunderbaren Kat Frankie.

28 Tage









28 Tage  Februar – oft wie zugeschüttet vom Alltag. Vom viel zu frühem Aufstehen, Arbeiten, Aufräumen und wieder Zubettgehen (und wieder von vorn). Vom Grau, der Müdigkeit und der unstillbaren Sehnsucht nach Draußen, nach Sonne, Sandalen und Leichtigkeit. Manchmal gibt es kleine Winzigkeiten, helle Sonnenflecken, die man sich freischaufelt oder sie sind einfach plötzlich da und streicheln die Seele mit Sonne.

* Sieben gepustete Kerzen – wirklich schon sieben! Du unser großes Sonnenkind. Wenn ich Abends nur für Dich lese, in unserem großen Bett, nur Du ganz fest in meinen Armen – dann bist Du wieder klitzeklein, zwischen den vielen Decken und Kissen.

* MutterTochterSchwesternZeit in Brodowin: Da wo man im Februar überwintern sollte. Winterschlaf halten in dem Haus mit der roten Tür am Ende des Dorfes. Und Euch an der Seite.

* Blätterteig, gefüllt mit Pflaumenmus, gebacken von meinen Jungs. Weil man sich manchmal das Leben versüßen muss.

* Geburtstagspuppen für Februarkinder und ein PuppengeschwisterPaar reist über Hamburg weiter nach San Francisco.

* Ein Puppenkurs mit einer tollen Frau, die sich diesen Tag extra in den Februar gelegt hat. Damit diese schöner wird – oh das ging mir ganz genauso.

*Ein Frühstück im Oliv. Geht es einem nicht gut, sollte man dort ein paar Stunden verweilen. Ich mag die Ruhe dort, die AvokadoStullen und die RiesenKuchenstücke. Danach ist es immer gleich besser. Versprochen!

* Wir hatten Theaterkarten für Tschick. Mein Großer kam zum ersten mal Abends mit – und wie ich mich freue, als er im Sessel neben mir vor Glück kichert. Noch Tage danach ist er schwer beeindruckt. Ich auch.

* Morgens wird es wirklich langsam heller.

* Wasserfarben und die Kinder sind glücklich – dazu diese feinen Stempel

* Manchmal kommen die Dinge ganz von allein zu einem. Kaum gewünscht, habe ich Post von einer guten Freundin.

* Das neue Buch von Zsuzsa Bank (Ich merke mir schon mal den 7.3. vor)

* Magnolien im Atelier – Frühling in der Vase und nun ist er wirklich nicht mehr weit.

 

Bis bald. Im Frühling.

Januarliebe













Die Zeit vergeht. Auch wenn man es langsam angehen lässt. Der Januar brachte endlich Schnee und unverhofft zugefrorene Seen in Berlin. Und dann kam endlich La La Land ins Kino.  Das war mein Januar:

Mit meiner kleinen Schwester einen Samstag in Mitte verbummeln, erst in die Boros Sammlung, dann zu Zara. Nächsten Monat wollen wir zu Robert Doisneau. Unbedingt!

Eine Puppe für ein kleines WinterMädchen genäht, dass im Januar ihren 1. Geburtstag gefeiert hat und mir ganz besonders doll am Herzen liegt. Auch wenn uns 568 Kilometer trennen.

Natürlich war ich auch in La La Land. Mit Ihm. An unserem Donnerstag. Kaum sitze ich im Sessel, wird mir ganz warm. Ich tauche ab, ganz tief ins Glück, lass mich mitnehmen, von der Musik, den Farben und den Träumen.  Mein Großer fragte morgens: „ob wir aus dem Kino geschwebt sind“, dass habe er im Radio gehört – oh ja dass sind wir. Wahrscheinlich mag ich den Film so, weil ich selbst so eine große Träumerin bin. Ein Liebesbrief ans Leben!

Meine Schlittschuhe im Keller gesucht und gefunden. Sie fahren so gut wie damals vor 25 Jahren, als ich sie geschenkt bekam. Zwei Tage auf dem Müggelsee schlittern, lange hatte ich nicht mehr so rote Wangen vor Glück.

Die Jungs wollten gleich Schlittschuhe, Eishockeyschläger oder doch lieber ein Segelboot mit Kufen. Gut wenn man noch Träume hat.

Ich komme vom Schrippen holen. Und es läuft laut Best of Bowie, dazu eine große Tasse Kaffee und keine Pläne. Das ist Wochenende!

Außer im Bett bleiben und lesen.

Wintersonne im Atelier.

Eine Packung Salmiak in der Manteltasche. Für lange Spaziergänge. Und lange Warteschlangen an der Post. Erinnerungen an Kindertage.

Der Abend als wir im Bett liegen, die Fenster weit offen, weil es wieder schneit und innerhalb von 5 Buchseiten ist unser Mini unter einer Schneedecke verschwunden.

Die Tage mit ihr im Atelier. Ich wollte endlich wieder loslegen nach der langen Weihnachtspause. Ich hatte unzählige Ideen im Kopf und die 2. Januarwoche fest geplant – nur für freie Arbeiten. Und dann dann kam es wie immer anders. Ein krankes Mädchen hüten und die Schmerzen einfach nicht wegstreicheln können. Dann ist sie endlich überm Berg. Ich versuche konzentriert zu arbeiten. Sie fragt alle 5 Minuten: „was kann ich machen, mir ist so langweilig!!!“. Dann findet sie den alten Puppenarm im Mülleimer und näht mir diese kleine Glückspuppe.

Gott sei Dank hat irgend jemand Eierkuchen erfunden.  Klar sind nicht alle Tage Eierkuchentage, voll Friede und Freude. Aber sie helfen wirklich verlässlich genau an solchen Tagen, die nicht so hell sind, an denen man sensibler ist, als man mag oder mitten in fiesen Geschichtshausaufgaben fest steckt.

Der Schneemann – am Ende der Strasse, der größer ist als ich. Er lacht mich immer an – morgens auf dem Weg zur Arbeit.

Der erste Strauß pinke Tulpen!

Und immer wieder Musik!

 

2017 | Langsamer ist mehr

 

 

Hallo 2017 – nun bist Du da. Möge es so zeitlupenartig vergehen wie wir es verlassen haben, voll Kraft und Gelassenheit strotzen, öfter glitzern, überraschen und beglücken. Vor allem aber mehr Liebe und Frieden bringen! Ich freu mich auf Dich!

Frohe Weihnachten

Ich wünsche Euch allen von Herzen Frohe Weihnachten! Für den Moment nur Licht, Liebe, Freude, Dankbarkeit und Frieden!

Eure Julia

Weihnachten steht vor der Tür

 

      

 

Für Weihnachten. 5 Kleidersets für Eure Puppen. Es passt allen von Kowalke Puppen, die 35 Zentimeter groß sind, oder Puppen mit ganz ähnlichen Maßen. Eines aus Leinen mit grünen Kleeblättern, ein Hauch Gold und ein paar Marienkäfer, dazu eine rote Pumphose und eine Perlenkette. 2 Rote Weihnachtskleider mit roten Samthosen und je einer Perlenkette und 2 zarte helle Kleider mit goldenen Punkten und goldenen Samthosen. Dazu noch ein Paar Diamanten. Weil Weihnachten ist.

Jedes Kleiderset kostet 36€ zzgl.4€ Versand. Schreibt mir bitte schnell. Ich versende bis einschließlich Donnerstag per Brief.

Liebe Grüße von Julia

Dezember Puppen

 

Mini LOU 25cm

Mini NEA o. Nase 25cm

Mini NEA 25cm

Mini ELI 25cm

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 NANI 35cm

 YUMI 35cm

ELLIE 35cm   

( alle angekreuzten Puppen sind schon vergeben)

Ihr habt es Euch gewünscht. Puppen im Dezember.  Für alle, die keine Wunschpuppe abbekommen haben oder die wie ich jedes Jahr spät dran sind oder erst 1 Woche vor dem Fest den wahren Herzenswunsch der Kinder fühlen.

Es gibt vier Mini Puppen 25cm zart und besonders mit AlpakaMütze für je 110€, eine große Lolli 45cm groß für 170€ und vier mittlere Puppen 35cm groß und handgenäht für je 140€. Alle Puppen werden im Geschenkkarton versendet und mit guten Wünschen auf Reisen geschickt.

Wer eine der Puppen verschenken möchte, der schreibt mir gern, oder findet die Puppen ab morgen früh in meinen Shops.

Viel Freude beim Aussuchen und Verschenken!

Eure Julia

Novemberliebe

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RONJA 25cm

RONJA 25cm

YUMI 35cm

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Hier war es so lange still. So still, das ich selbst nicht glauben kann, dass 12 Wochen vergangen sind. Das war gut und unglaublich wichtig. Der November ist mein Geburtsmonat und ich mag ihn mit all seinem Grau, dem Schmuddelwetter und den Schnupfnasen. Begegnet man dem November mit Liebe, wird er rosarot.

Was mir gut tut, Geschenke an mich.

Der Blick aus unserem Bett, morgens einfach Liegenbleiben – manchmal das einfachste was man tun kann, um Kraft zu tanken.

12 Sonnengrüße am Morgen, bis ich von Innen leuchte.

Bürstenmassage. Diese Bürste tut ihr bestes, wenn ich morgens noch müde bin.

 Musik bei der Arbeit.

Immer mehr Leute, die vor meinem Schaufenster stehen bleiben und lachen – Glück für beide Seiten.

Viele Puppen in meinen Händen für viele Kinder, die sich eine Puppe von mir vom Weihnachtsmann wünschen, das freut mich immer, immer wieder.

Karamellwaffeln, für Energie zwischen 16.00 – 18.00. Mindestens zwei!

Yogitee mit meinem Großen. Er liest mir seinen Spruch vor und ich ihm meinen. „Der Frieden ist in Dir“ langsam kehrt er wirklich wieder zurück.

Spaziergänge zum Feierabend – bei jedem Wetter am Liebsten mit ihm.

Danach Lemongrastee.

3 Tage an der Ostsee, um meinen Geburtstag zu Feiern mit Yoga, Meer und Mama – schöner kann man das neue LebensJahr nicht starten.

Das neue Berlin mit Kind.

Kerzenlicht überall.

Unsere Sauna in Karlshorst hat zu gemacht. Aber es gibt eine Sauna in Schöneweide, kein Vabali, kein Spa und kein Luxus, dafür ist der Kamin immer warm.

Und dann diese Maske. Sie umhüllt mich bei Wind und Sturm.

Ein Film fürs Herz.

Briefe im Briefkasten.

Abends eine Runde Yoga.

Danach eine Wanne und mit  Wärmflasche ins Bett.

Ein paar Zeilen aus diesem Buch.

Lasst es Euch gut gehen!

Zurück nach Tinos

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Mit Urlauben ist es wie mit guten Büchern. Sie gehen irgendwann zu Ende – egal wie langsam man zum Schluss liest. Schon im Januar fingen wir an zu träumen nach Tinos zu reisen. Gute Freunde hatten die Idee und wollten uns unbedingt mit auf ihre Reise nehmen. Tinos, eine kleine griechische Insel in den Kykladen, die man auf der Karte genau suchen muss, um sie zu finden. Von Athen aus sind es gute 4 Stunden. Während die Fähre über die Wellen schaukelt, weht uns salzige Luft um unsere Nasen und lässt den Berliner Alltag im weiten Meer zurückschwimmen. Kaum haben wir wieder festen Boden unter den Füßen, tauchen wir ein in das griechische Inselleben. Wir leben langsam wie die Griechen mit dem Lauf der Sonne und des Windes. Tauchen im wilden Meer, klettern über vom Wind ausgehöhlte Felsen, laufen mit Ziegen über die Berge, trinken Mokka Kaffee unter Olivenbäumen, naschen Sesamriegel und Pfirsiche. Einen Vormittag verbringen wir in ihrem Atelier  (bald berichte ich mehr über sie) und abends sitzen wir oft lange im „Tarsanas” ( das beste Essen weit und breit) bis die Sonne untergeht. Wenn wir Abends sonnensatt auf unserem Dach liegen und die Sterne zählen, lauschen wir griechische Musik aus dem Dorf. So gut, dass wir überlegen einfach dazubleiben.

Nun sind wir schon lange zurück und die Zeit auf Tinos erscheint uns wie ein schöner Traum. Unsere Freunde waren schon bei uns und wir haben griechisch zusammen gekocht – mit Tzatziki und griechischem Salat, mit Feta aus dem Ofen, Humus mit Kapern und Garnelen mit Chilliöl. Nur das Meer hat gefehlt. Da half auch kein Ouzo.

Jassas!

Endlich Sommerferien!

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Dinge die ich auf jede Reise mitnehme:

Wer mich kennt, weiß das ich Tücher liebe. Im Urlaub schützen sie zum Turban gewickelt meinen Kopf vor zu viel Sonne und Wind – z.B. dieses ( das andere schöne von der Collage ist nun ausverkauft). Ohrringe, die in der Sonne glitzern von einer tollen Frau, ein paar leichte Handtücher  – damit bei Fünfen der Koffer nicht schon voll ist, diese Sonnencreme, weil sie einfach nach nichts riecht und meine Haut so wunderbar pflegt,  Sandalen für Sommerfüße (juchuhhh Griechenland wir kommen), eine große Tasche (aus einem super Laden in Berlin) mit mindestens 5 Büchern. Diesesdieses oder dieses. Ganz viel Zeit. Und immer auch ein Buch voll leerer Seiten – falls mir im Urlaub unverhofft gute Ideen einfallen.

Wo auch immer es Euch hintreibt. Genießt die langen Sommertage!

Ich verabschiede mich bis Ende August!

PS. Ich mag das Video so (nicht nur wegen der kurzen Haare) – sondern Tanzen und Musik natürlich!

Waya und 2 Minis

 

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Die letzten Puppen vor der Sommerpause. Waya wurde gewünscht mit einem Sack voll Kleidern. Sehr gerne. Und zwei kleine MiniPuppen reisen morgen Richtung Norden. Und dann kommen auch bald unsere Ferien.

8 Haende und soviel Schönes

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Heute nur Bilder von den Tagen in der Lausitz mit den 8 Haenden. Weil mir die Worte fehlen, zu diesem wunderbaren Wochenende (Gut, dass Maria nie die Worte ausgehen) . Ich könnte sie suchen, denn schon zur Anreise gibt es viele Geschichten zu erzählen. Aber die Zeit rennt in Berlin und die großen Ferien rufen. Und es müssen noch Puppen und Kleider genäht – aber gleichzeitig auch Koffer gepackt und Reisen geplant werden.

Die Tage dort waren  sehr besonders, verwöhnend, zusammen – vollkommen. Ein Geschenk! Ja, es gibt solche Schatzorte, da geht die Tür auf und die Zeit bleibt stehen.

Anita, MariaLaura – was freue ich mich auf ein Wiedersehen. Dann unbedingt viel länger. Vielleicht lieber Werkferien. Möge die Zeit bis dahin nicht rennen, sondern sommerlich – langsam dahin ziehen.

Oh Juni, was bist Du schön!

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Was für ein Monat! Oh ich liebe den Sommer so, die Sonne, meinen Mann und ganz besonders den Juni. Wenn alles noch vor einem liegt, die langen Ferien, die lauen Nächte, die Konzerte, Picknicke und Kurzurlaube.  So ungefähr war er unser Juni. Nur noch viel schöner. Das Schreiben und Fotosammeln ist ja nur ein Versuch sich möglichst genau an dieses Glück zu erinnern. Eigentlich kann das ja nur das Herz.

Juni ist bei uns Geburtstagszeit mit viel Erdbeer- und Schokoladentorte. Immer im Wechsel und immer wieder gut. Ein Extrakuss an die Omas, die diese Torten Jahr für Jahr zaubern. Unser Großer ist nun schon 12. Man geht das schnell. Ich fühle, dass aufregende Zeiten bevorstehen.

Flohmarkt Sonntagsfrüh, wenn Berlin fast noch schläft. Hier gehe ich gerne hin. Und da will ich mal wieder hin.

Ein geschenkter Tag mit ihr im Bauhaus. Ich mag das Licht in den Häusern, die Farben, die großen Fenster, das Handwerk, das Wenige und doch so Gute  – was für ein besonderer Ort. Hätten wir gewusst, dass man dort auch übernachten kann – wir hätten glatt verlängert. Bestimmt kommen wir noch mal wieder. Oder?

Ein Tag am See mit Unterwegsbroten und Landjägern, fast wie im Urlaub. Und der Schermützelsee in Buckow ist wirklich eine Perle – türkisklar und so weit. Lange war ich nicht mehr so viel schwimmen – während die Jungs in schwindelerregender Höhe tollkühne Sprünge üben. Dort gibt es einen Sprungturm mit 3m oder für ganz Mutige sogar 5,5m! Da braucht es starke Nerven. Die Kinder konnten nicht verstehen, das ich doch wieder hinunterklettern musste.

Ihr geblümter Badeanzug. Den sie auch gerne – nur so – zum Rock trägt.

Im Spreewald Zeit die Zeit zu lesen.

Abendbrot in Kreuzberg, einfach 2 Falafel  und 3 Schawarma auf die Hand und an die Spree setzten. Alle glücklich.

Fussball EM mit meinen Jungs, natürlich auf dem Beamer mit Freunden und allem was dazu gehört. Schön, wie sie mir immer wieder geduldig die Regeln erklären und fachsimpeln über Gomez und Draxler.

Ein Freitag im Juni 34 Grad, die wohl heißeste Lesung in Berlin Schöneberg (Buchhandlung Bayrischer Platz)und Benedict Wells liest aus seinem neusten Buch „Vom Ende der Einsamkeit„. Da ich alle Bücher kenne, freue ich mich auf den Mann hinter den Büchern. Er konnte nur gut sein, das habe ich schon beim Lesen geahnt. Ich bat ihn um einen Tipp zum Lesen für den langen Sommer. Voll Freude  schrieb er in mein Buch – zwei Seiten voll. Nun habe ich Bücher für einen endlos langen Sommer. Danach sind wir noch ins Caramia auf ein gutes Glas Rotwein und ein paar Antipasti. Schöneberg, wir waren lange nicht da und kommen bald wieder!

Mein erster Puppenverkauf frisch aus dem Atelier. Es ist schön, ein Paket mal einfach nur in freudige Arme zu überreichen. Keine lange Postschlange, dafür ein kleiner Plausch von Herzen.

Kirschen von Tante Jette.

Was habe ich auf dieses Konzert gewartet. Coldplay. Meine Helden. WOW war das gut! Wer da war, weiß was ich meine und wer nicht, muss da unbedingt hin. Nun schwelge ich in Erinnerung, trage noch ein wenig mein Tour T-Shirt und höre alle live Alben rauf und runter.  Am Wochenende spielen sie in Kopenhagen – das liegt ja fast um die Ecke. Und ich würde mindestens 10 Puppen nähen, um dabei zu sein.

Wie war Euer Juni? Ich freue mich auf den Juli!

ZAZSU zum sofort nach Hause nehmen!

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Frisch genäht und noch zu haben. Zazsu. Ein PuppenMädchen mit großem Herz und einem Kopf voller Träume.

Zazsu ist gute 45cm groß und handgenäht. Sie trägt eine gemütliche Pumphose mit zarten Punkten und ein weißes T-Shirt, welches mit 2 Druckknöpfen geschlossen wird. Sie hat meerblaue Augen, eine kleine feine Nase, helle Haut und hellbraune Haare aus Mohair zum endlosen Frisieren. Zazsu bringt eine Kette und ein Haarband zum Spielen mit, das an heißen Tagen, einfach als Bikini gewickelt werden kann. Auf ihrer Brust ist ein klitzekleines rotes Herz aufgestickt.

Zazsu freut sich auf Dich und wartet darauf, Dich zu begleiten auf Wiesenspaziergängen,Puppenwagenfahrten bei Sonnenschein, Ausflügen zu anderen Puppenmüttern, Reisen ins Land der Ferne und nach einem langen, bespielten Tag in Deinen Armen einzuschlummern.

ACHTUNG:

Die Puppe ist nicht geeignet für Kinder unter 3 Jahren, da Kleinteile (Knöpfe, Perlen, Mohair…) verschluckt werden können!Erstickungsgefahr!
Bitte das Verpackungsmaterial außer Reichweite der Kinder aufbewahren! Vielen Dank!

Wenn ihr Zazsu haben wollt, dann könnt ihr sie gerne für 170€ zzgl. 8€ Versand bei mir direkt kaufen, oder über meine Shops bei Dawanda  und etsy.

Kommt gut in die neue Woche! Eure Julia

Hurra, Midsommar

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Hurra, Midsommar! Also schnell auf die Wiese flitzen, ein paar Blumen pflücken, ins Sommerkleid hüpfen und einen Kranz ins Haar stecken. Und danach unbedingt tanzen gehen! Mit meiner Tochter habe ich auch ein paar Kränze für die Puppen gewickelt. Einfach mit Blumen, Gänseblümchen oder Gräsern einen Kranz binden. Danach mit Seidenband umwickeln. Aufsetzen und feiern. Vielleicht am Freitag hier. Letztes Jahr waren wir schon da und es war ein Sommernachtstraum. Falls ihr keine Kränze binden könnt. Schaut mal bei MilseBilse vorbei. So schön wie der Sommer!

Genießt die hellen Tage! Eure Julia

25 Zentimeter Liebe

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MINO 27cm Baby

SAMU 27cm Baby

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(alle Puppenbabys sind verkauft)

Nach den Mini Puppen nun auch Mini Babys. Weil man die Kleinen einfach ins Herz schließen muss und gute 25 Zentimeter in jede noch so kleine Tasche passen. Sie kommen in gemütliche Overalls gekuschelt. Mit Baumwollunterhosen, Leinenwindeln und Häubchen aus altem Leinen oder Damast. Die Windel kann auch als leichte Sommerdecke genutzt werden. Ein Baby kostet 140€ zzgl. 8€ Versand. Gerne bei mir direkt, oder über meinen Dawanda Shop.

Mai, was bist Du schön!

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Ich mag das Leichte am Mai. Alles ist möglich. Unmögliches anpacken, lange aufbleiben, Pläne schmieden. Und wenn’s nicht klappt, legt man sich einfach ein Stündchen in die Hängematte. Der Mai duftet nach Flieder und frisch gemähtem Gras, nach Gurkenstulle am See und Rhabarberkompott mit Vanilleeis. Vielleicht noch spontan den Grill anwerfen und ein paar Freunde einladen. Dazu eine Brause aufs Leben. Die Luft ist weich und warm. Und es könnte nicht schöner sein. Nur das irgendwann auch dieser endlos helle Monat zu Ende geht.

Maifreuden

Der Berliner Kneipenchor – der Tipp kam von meiner kleinen Schwester, klar! Man muss sich nur aufraffen und rein ins Berliner Leben stürzen.

Ein Familienausflug mit Picknick in der Schorfheide. Oma, Opa, Onkel, Tante und die Cousins – erstes Anbaden und Kanufahren an einem geheimen See, bis das Boot kentert – danach waren die Jungs glückselig wie schon lange nicht mehr. Quicklebendig und aufgefüllt mit Abenteuer – ich glaube, das ist es was sie brauchen.

Erdbeeren zum Frühstück, einfach Erdbeeren pürieren und unter Schlagsahne heben, dazu Hirsebrei – ein kleiner Traum am Morgen besonders Montags (dieses feine Frühstück gab es beim letzten Puppenkurs und ich konnte gar nicht genug bekommen – Danke Isa, für mein neues Lieblingsfrühstück)

Jede Woche Besuch. Jede Woche Kuchen. Erst aus Frankfurt, dann London und Regensburg. Sind sie erstmal da, ist es, als wären sie nie weg und sind sie wieder weg, merke ich, wie doll sie mir fehlen.

Ein Frühstück mit ihr. Einen Kaffee und noch einen und sich endlich mal wieder gegenseitig auf die Schultern klopfen, wenn einem im Alltag mit 3 Kindern und dem ganzen Gepäck mal die Puste ausgeht.

Pfingstrosen

Dieser Film!

Eis! Endlich hat das Prinzenviertel einen Eisladen. Gurke schmeckt nach Frühling. Schokolade nach Feierabend.

Wasserbomben.

Spontanes Tischtennis gegen Matheblockaden.

Mein Großer auf einer kleinen Bühne. Zu seiner ersten Theatervorstellung. Da klopft das Mamaherz.

Abendbrot im Casa di Legno mit Blick auf das alte Riesenrad im Plänterwald.

Einfach mal die Füße in die Spree baumeln.

Kanubauen für die Schule. 3 Wochenenden und viel, viel Präzision! Ein Papa – Sohn Projekt. Mit Abendgold am Himmel, Lobeshymnen und stolzester Brust schippern sie über die Spree.

Benedict Wells am Abend. Eine Verabredung auf die ich mich jeden Tag freue,  Feierabendglück – es naht die letzte Seite auch wenn ich immer langsamer lese.

Und natürlich Puppen. Die letzten Beiden fliegen einmal über den Ozean, nach Amerika zu einer Familie mit 6 Mädchen und 2 Jungen – ich kann das gar nicht glauben und packe viele KraftMantras für die Mama dazu.

Ein Mann reist durch die Welt und tanzt mit allen zusammen – immer wieder! – Für einen Moment scheint alles gut auf der Erde.

So wünsche ich mir das, nicht nur im Mai. Genießt all das Schöne!

Eure Julia

Puppenliebe

Puppenliebe Kleina8c30c5b216a7daaaff5befb537cdd16Bilder wie diese machen mich froh. Mein Herz wird warm und leicht und ich weiß warum ich so gerne Puppen nähe. Freude schenken und diese wieder zurück bekommen. So kostbar und einfach zugleich. Um diese Glücksmomente festzuhalten gibt es hier nun immer mal wieder ein Foto. Von Kindern aus aller Welt mit ihren Puppen im Arm. Egal ob aus Stoff wie meine, aus Plastik, aus Holz, aus Ton, aus Papier oder gar Schokoladenpuppen. Es geht um das Glück und die Liebe in diesem Augenblick. Als Hommage und Dank an Kinder!

Bildquelle: natur-elle-mel.tumblr.com