2019

 .                                                                                                                                                                     BERLIN 2019

                                                                                                                                FUERTEVENTURA 2019

„Man muss aufwärts schauen, um die Sterne leuchten zu sehen.“

Oder wie ich in Pfützen die Zukunft lesen!

Ich wünsche Euch allen ein erfülltes, sonnenhelles, friedvolles neues Jahr. Mehr Kraft, mehr Gesundheit, mehr Liebe, mehr Schlaf, mehr Ruhe, mehr Leichtigkeit, mehr Musik, mehr Träumen – auch am Tag – und vor allem mehr Mut nur das zu tun, was uns das Herz zuruft. 2019 möchte ich so wenig wie möglich planen (und das obwohl wir gerade unser Haus umbauen).

Nur jeden einzelnen Tag den Sonnenaufgang bejubeln.

Und noch ein paar Bilder von den ersten jungen Tagen im neuen Jahr. Mitten aus dem ewigen Frühling. Von Fuerteventura. Beinah wollte ich nicht mitfahren. Weil mir im Dezember beinah alles zu viel wurde. Und ich am letzten Tag des Jahres mit Fieber, erschöpft und müde nicht mal eine Wunderkerze anzünden wollte, bis ich um kurz vor 23 Uhr völlig fertig dem neuen Jahr entgegen träumte.

Verrückt, wie kraftvoll dieser Dezember immer ist (oder dieses ganze Jahr mit 3 Kindern, Atelier, Hausumbau und all‘ dem Leben dazu). Und dieser einfache kleine Wunsch im Herzen, so groß. Einfach nur mal Ruhe. Nichtstun. Stille – die sich auch an Heiligabend nicht immer einstellen will oder auch in Berlin gar nicht so möglich ist.

Ich habe dann doch die Koffer mit mindestens 7 Sachen gefüllt. Versonnen schaue ich nun auf diese Woche zurück. Fuerteventura ist sehr karg (fast wie in der Wüste – nur in dunkel) dafür aber unglaublich weitläufig. Auch wenn es wenig grün auf dieser Insel gibt, habe ich noch nie soviel Ruhe gespürt wie an diesem Ort. Wir wohnten am allerletzten Himmelsstrich, das letzte Haus in einem kleinen Dorf nahe von La Lajita. Umgeben von ein paar Bergen, einer Palme und viel Nichts. Die Nächte sind stockfinster und sternenklar. Abends konnten wir aus unserem Fenster die Sterne zählen und deuten und dem Mond langsam beim kleiner werden zusehen. Fünf Seiten lesen und dann in einen tiefen Schlaf sinken. Morgens wachen wir nie vor den ersten Sonnenstrahlen auf, die es erst 8.30 über den Berg schaffen. Der Atlantik ist mit 19 Grad unverhofft warm und glasklar. In La Pared treffen sich morgens die Surfer vor dem Frühstück, um Welle für Welle das Meer zu bezwingen. Und wir dürfen stundenlang zusehen und mit dabei sein, wie sie auf diese eine vollkommene Welle warten, die sie durchs Meer trägt und alles vergessen lässt – und mich dann irgendwann auch. Nur das Meer. Atemberaubend schön.

Klar, das wir nun alle von NeoprenAnzügen und einem Brett unter den Füßen träumen. Das viele Draußen sein und in Familie tat so gut. Soviel Luft und Freiraum. Das fehlt mir, so, in Berlin. In Sonne gehüllt nehmen wir Abschied.

 

 

Lasst es langsam angehen. Ich freue mich auf 2019.