viva la vida

 

 

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Lange war der Winter nicht so lang oder der Frühling so fern. Da hilft nur Sachen packen und der Sonne entgegen fliegen, um den Frühling zu begrüßen und das Leben zu feiern. Wenn ich meine Augen schließe kann ich das helle Licht immer noch sehen, wie es nur im Süden vom Himmel scheint. Die vielen Farben des Meeres – blauer als jedes Blau im Tuschkasten. Ich rieche den Duft von Zitronen, Orangen, Sonnencreme und Salz. Ich höre das Meer rauschen und die Kinder lachen. Der Wind weht um meine Ohren. Ein Buch liegt in meinen Händen. Und es war so gut, dass ich mir gleich mehr von dem talentierten Benedict Wells bestellt habe. Nicht weit spielen ein paar junge Spanier Volleyball. Sie hören die 90iger auf einem Handy in Endlosschleife rauf und runter. Und unsere Jungs schauen begeistert rüber. Wie leicht sie die Bälle durch die Luft wirbeln. Und wie lässig. Viva la vida! Auf spanisch geht das irgendwie leichter. Den Bauch voll Glück und die Seele von Sonne gestreichelt, sind wir wieder zurück in Berlin gelandet. Wie schön, das auch hier der Frühling eingezogen ist.

Eine Handvoll Tipps

Wie jedes Jahr geht es auf die Dracheninsel in Sant Elm. Das ist für unsere Kinder das Größte und das Highlight der Reise. Schon am ersten Tag wird gefragt, wann wir endlich das Schiff nehmen. Man fährt mit einem alten Boot rüber. Dieses geht bei schönem Wetter, täglich 2x in der Stunde. Und gemütlich auf dem Meer schippern ist wirklich noch mal schöner, als nur die Füße ins Wasser zu halten. Dort angekommen kann man nicht nur endlos Geckos beobachten und wandern, sondern einfach so weit aufs blaue Meer schauen. Was für ein Blick!

Auf dem Rückweg – hungrig vom Wandern – machen wir einen Abstecher in den kleinen Supermarkt, gleich hinter der Promenade. Dort wird die spanische Pizza in einer kleinen Küche gleich nebenan selbst gebacken. Coca de Trampó, eine mallorquinische Spezialität und die beste weit und breit. Wenn die Bleche wieder frei sind, werden dort in Seelenruhe Mandel – und Kokosberge geformt. Und so schmecken sie dann auch – nach Ruhe und Glückseligkeit. Dann voll gepackt mit allerlei Gutem, eine kleine Bucht suchen und los picknicken. So einfach. So gut.

Wer Ostern vor Ort ist, sollte am Ostermontag unbedingt zum Torre de Sant Elm pilgern. Dort wird musiziert, getanzt und gefeiert. Die Lebensfreude der Spanier ist so ansteckend. Man möchte gleich selbst Kastagnetten haben und los tanzen. Olé!

Blanc Mari ein Laden in Palma voll bis zur Decke mit Espandrillos. Und auf Anhieb habe ich die passenden gefunden. Und ihre Freude als ich fragte, ob es die auch in Kindergrößen gibt.“ Si“. Doppeltes Glück.

Bossa, ein kleiner Laden (Jovellanos 1, Palma) nur mit Ohrringen, ein Paradies für mich und alle die, die Schmuck lieben.

In Sóller mit der alten Strassenbahn fahren. Während man auf die Bahn wartet, kann man gut die kleine Austellung von Miro und Picasso besuchen oder in der Bäckerei direkt daneben sich durch Berge von Küchlein schlemmen. Die Mini Creme Catalan – himmlisch!

Und wenn die Kinder keine Lust mehr haben, auch das kommt im Süden vor, wartet hinter der nächsten Ecke bestimmt ein Orangenbaum. Raufklettern und Orangenpause.

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